Aktuelle Nachrichten – IT und Kommunikation
04.02.2013
Der ehemalige Cyber-Sicherheitsbeauftragter der ersten Obama-Regierung, Howard Schmidt, hat vor dem Einsatz von Malware im "Cyber-Krieg" mit anderen Staaten gewarnt. "Ich denke nicht, dass wir uns jedes Mal am Rande einer Katastrophe befinden, sobald ein neuer Virus auftaucht", sagte Schmidt dem US-Technikblog "Mashable". Dabei wolle er die potenzielle Gefahr, die von solchen Cyber-Angriffen ausgehe, nicht herunterspielen.
Vielmehr warnte er, dass der Einsatz solcher Waffen nur als letzter Schritt in Betracht gezogen werden sollte: "In den Vereinigten Staaten und anderen entwickelten Nationen sollte uns klar sein, wie angreifbar wir selbst sind." Dem Vorschlag des Softwareunternehmens Kaspersky, das auf Verträge zwischen den Ländern zur Regulierung des Malware-Einsatzes setzen will, steht Schmidt jedoch kritisch gegenüber: "Ein solches Abkommen ist nur schwer zur erzwingen." Genauso lehnt er die Einführung eines, von der US-Regierung überprüfbaren, nationalen elektronischen Passes ab.
(dts Nachrichtenagentur)
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