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Eik Meiers rettet die Welt mit Bernstein und Fossilien

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13.09.2012

Kai Wiesinger Foto: dapd/Marius Roeer
Kai Wiesinger

Foto: dapd/Marius Roeer

Berlin – Ein Geheimlabor ruckelt auf Schienen einer düsteren Zukunft entgegen. Im Zug halten Nazis ihre kostbarste Kriegsbeute versteckt: das Bernsteinzimmer. Doch bevor Hitlers Schergen das Geheimnis der Legende lüften können, stürmt ein alter Mann - es ist kein geringerer als Albert Einstein - den Zug. Einstein zückt zwei Pistolen und ballert drauflos. Die Nazis sind beseitigt, das Bernsteinzimmer seitdem verschollen. Doch einer hat schon Fährte aufgenommen: Eik Meiers, der erfolgreichste Schatzsucher der Nation.

So beginnt der dritte Teil der RTL-Abenteuerreihe um Eik Meiers und sein Team. RTL zeigt "Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer" am Sonntag (16. September) um 20.15 Uhr. Nachdem die Archäologen im ersten Teil bereits den Schatz der Nibelungen sichergestellt und im zweiten Teil die heilige Lanze gefunden haben, ist nun das Bernsteinzimmer dran. Und da die Suche nach Legenden immer mit Gefahren verbunden ist, erwartet das Publikum auch diesmal ein Spektakel aus Stunts, Spezialeffekten und gigantischen Kulissen. Ein Abenteuerspielplatz, auf dem nicht nur das Publikum Spaß haben soll - auch actionbegeisterte Schauspieler wie Kai Wiesinger bekommen hier ihre Portion Nervenkitzel ab.

Dabei steht es anfangs gar nicht gut um seine Filmfigur Eik Meiers: Der Schatzsucher wacht mit Kopfschuss im Krankenhaus auf und kann sich an nichts erinnern - weder an seine Frau, die schöne und brillante Wissenschaftlerin Katharina, noch an seinen Freund Justus, das chaotische Genie. Nur eines ist klar: Eik Meiers muss hinter das Geheimnis des Bernsteinzimmers gekommen sein, das auch Einstein kannte. Nach und nach erfahren die Schatzsucher, dass im Bernstein eine ausgestorbene Pflanze konserviert ist, die mit ihren Wunderheilkräften jedes Leiden lindert - oder jeden Krieg unendlich verlängert. Eik Meiers und seine Gefährten ahnen, dass sie nicht die einzigen sind, die nach der Legende suchen. Es beginnt ein Wettlauf, bei dem Gedeih und Verderb der Menschheit auf dem Spiel stehen.

"Mich reizt dieses absolute Genre-Fernsehen", sagt Kai Wiesinger. Wenig Text, viel Action - als Abwechslung zu ernsteren Rollen mache das einfach Spaß. "Meine Maxime ist schon, dass ich wahrhaftige Personen darstelle", sagt er. Die Gefühle der Figuren sollten authentisch wirken. Bei einer Figur wie Eik Meiers jedoch ist das Repertoire an Gefühlsregungen überschaubar: stille Leidenschaft während der Suche - Freude, wenn der Schatz gefunden ist.

Alles, was dazwischen liegt, absolviert Eik Meiers - auch ohne Erinnerungsvermögen - professionell, effizient und ohne Umschweife. "Da hat man als Schauspieler gar keine andere Chance, als diese Figur für bare Münze zu nehmen", sagt Wiesinger. Eik Meiers kriecht durchs Halbdunkel, tastet nach einem Artefakt, wischt Staub ab, drückt auf zwei Edelsteine - schon schiebt sich ein steinernes Tor beiseite und offenbart eine Schatzkammer. "Der Eik Meiers, der ist eben so ein Typ. Der erkennt das", sagt Wiesinger.

Umso mehr Energie bleibt dem Schauspieler für waghalsige Szenen - etwa die, in der Eik Meiers an einem Seil 20 Meter in die Höhe gerissen und aus der Ruine einer hölzernen Kirche katapultiert wird. "Da ist einem schon mulmig, aber es hat auch unheimlichen Spaß gemacht", sagt Wiesinger. Schon zu Drehbeginn trat der Schauspieler bandagiert ans Set - "ich bin bei einer Stuntprobe in St. Peter-Ording vom Pferd geflogen", sagt er.

Nervenflattern hätten ihm eher unscheinbarere Szenen bereitet - etwa der Stunt, in dem er sieben Meter über dem Boden an einer Peitsche hängt, nur mit einer dünnen Schnur gesichert. Auch eine Fluchtszene im offenen Heck eines Unimogs sei nicht ohne gewesen. "Da macht man sich gar kein Bild von, was für Kräfte auf einen wirken. Einmal losgelassen, und man fliegt bei 40, 50 Stundenkilometern da raus. Das sind Sachen, die sieht man nicht im Film", erläutert der Schauspieler.

Nervenflattern ist erwünscht - nicht nur bei den Schauspielern, sondern auch beim RTL-Publikum. Also zieht die Produktionsfirma Dreamtool Entertainment alle Register: fetzige Stunts, flotte Sprüche, Spezialeffekte, attraktive Darsteller und Szenenwechsel vom Brandenburger Tor zum Völkerschlachtdenkmal in Leipzig und weiter in die Berchtesgadener Alpen. "Ich könnte jedes Jahr so einen Film drehen", schwärmt Hauptdarsteller Kai Wiesinger.

dapd

 

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