Menschen & Meinungen – Ein Jahr nach dem „Wunder vom Hudson“ – Samantha Gross
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Unglück verbindet Ein Jahr nach dem „Wunder vom Hudson“

Samantha Gross

16.01.2010

Foto: AP Photo/Mary Altaffer

Foto: AP Photo/Mary Altaffer

New York (apn) Ein Jahr nach dem „Wunder vom Hudson“ haben die Überlebenden der spektakulären Notwasserung der US-Airways-Maschine mit der Flugnummer 1549 am Ort des Unglücks gemeinsam den ersten Geburtstag in ihrem neuen Leben gefeiert. Eine Fähre brachte sie am Freitag zu der Stelle auf dem Hudson River in New York, wo am 15. Januar 2009 um 15.31 Uhr (Ortszeit) der Airbus A320 mit 155 Menschen an Bord nach einem Triebwerksausfall auf dem Wasser aufschlug. Wie durch ein Wunder wurden alle Insassen gerettet.

Der Pilot der Maschine, Chesley B. Sullenberger, avancierte damals in den USA zum Helden der Nation. Er entschied sich zu der riskanten Notlandung auf dem Hudson, nachdem kurz nach dem Start beide Triebwerke wegen Vogelschlags ausgefallen waren. Viele der Passagiere von damals ließen sich am Jahrestag der glücklichen Rettung zusammen mit „ihrem Helden“ fotografieren. Hannah Acton, deren Ehemann Patrick an Bord der Maschine war, bedankte sich mit Tränen in den Augen bei dem Piloten.

Viele der einstigen Passagiere äußerten ihre Freude über das Wiedersehen mit den anderen Flugzeuginsassen von damals. „Wir sind eine Familie“, sagte Vallie Collins. „Ich habe eine Verbindung zu diesen 154 Menschen, die ich kaum beschreiben kann“, sagte die Frau weiter.

Das spektakuläre Unglück vor einem Jahr spielte für einige der Passagiere Schicksal – so etwa für Laura Zych und Ben Bostic. Die beiden verliebten sich nach der Notlandung der US Airways Maschine 1549 im Hudson River in New York ineinander. (AP)

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