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Täterspuren Ein Rundgang erinnert in Dresden an die NS-Zeit

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13.02.2012

Der Rundgang zeigt zum Jahrestag, dass die Stadt Dresden "Teil des nationalsozialistischen Systems und nicht ihr Opfer" war. Foto: Anonymus/AP Photo
Der Rundgang zeigt zum Jahrestag, dass die Stadt Dresden "Teil des nationalsozialistischen Systems und nicht ihr Opfer" war.

Foto: Anonymus/AP Photo

Dresden – Auf einem Rundgang "Täterspuren" haben mehr als 1.000 Menschen in Dresden an NS-Täter und die Orte von nationalsozialistischen Verbrechen in der Stadt erinnert. Damit solle ein "Anstoß für ein anderes Gedenken gegeben werden, als es bisher in Dresden üblich war", sagte eine Sprecherin des Bündnisses "Dresden Nazifrei" am Montag, das die Veranstaltung am Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg organisierte.

Es solle zum Jahrestag gezeigt werden, dass die Stadt Dresden "Teil des nationalsozialistischen Systems und nicht ihr Opfer" war. Der Spaziergang passierte ehemalige Zentralen des NS-Repressionsapparates, Gefängnisse oder die Villa von NS-Gauleiter Martin Mutschmann. Ein solcher Rundgang war bereits im vorigen Jahr in Dresden geplant gewesen, war aber verboten worden. (dapd)

 

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