Psyche – Einsame Menschen anfälliger für Alzheimer – DAPD
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Einsame Menschen anfälliger für Alzheimer

DAPD

12.02.2007

Alzheimer - auch ein Kind von Traurigkeit?    Foto: Pixelquelle.de
Alzheimer - auch ein Kind von Traurigkeit?

Foto: Pixelquelle.de

Chicago - Einsame Menschen sind anfälliger für die Alzheimer-Krankheit. Eine amerikanische Untersuchung zeigt, dass allein schon das Gefühl, einsam zu sein, das Risiko erhöht. Vorher hatten Studien bereits ergeben, dass soziale Isolation die Demenzgefahr steigert. Forscher um Robert Wilson von der Rush Universität in Chicago untersuchten nun, ob auch schon das Gefühl von Einsamkeit die Erkrankungswahrscheinlichkeit erhöht.

Dazu testeten sie 823 Senioren auf kognitive Fähigkeiten wie Erinnerungs- und Lernvermögen sowie auf Anzeichen einer Demenz. Zusätzlich gaben die Teilnehmer auf einer Skala von eins bis fünf an, wie einsam sie sich fühlten.

Während der folgenden vier Jahre erkrankten 76 Teilnehmer an Alzheimer. Mit jeder zusätzlichen Stufe auf der „Einsamkeitsskala" stieg das Risiko für die Demenzerkrankung um gut 50 Prozent, wie die Zeitschrift „Archives of General Psychiatry" berichtet. Der Grund für diesen Zusammenhang ist bislang nicht geklärt. „Menschen sind sehr soziale Geschöpfe", sagt Wilson. „Wir brauchen gesunde Interaktionen mit anderen, um unser Wohl zu erhalten."

(Quelle: „Archives of General Psychiatry", Vol. 64, S. 234-240) (AP)

_____Leserbriefe_______________________________________________

Der Mensch ist ein ganzheitliches Wesen

Das viele Krankheiten mit der Psyche bzw. der Lebensweise zusammenhängen kennt fast jeder Mensch. Jedoch kann man damit keine Medikamente verkaufen oder andere teure Therapien machen. Der Placeboeffekt macht gesund oder krank! Warum sollen dann nicht viele Krankheiten auch solche Ursachen haben? Warum versucht man den Menschen bis ins kleinste Detail zu zerlegen um Krankheiten z.B. Krebs zu erforschen, übersieht aber das der Mensch ein ganzheitliches Wesen ist, also eine Seele hat. Solche Dinge sind übrigens schon weit erforscht und wissenschaftlich belegt. Jedoch unterdrückt die Medizin aus geschäftlichen Gründen diese Erkenntnisse. Lassen wir uns also weiter an der Nase herumführen mit so genannten Studien die nur einseitige, industrielle Interessen vertreten. Jedoch nicht die Interessen und das Wohlergehen der Patienten!

Olaf Fiebrandt

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