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Potsdam – Brandenburgs Wirtschaftsvertreter haben eine schnelle Umsetzung der Eintrittsgeld-Pläne für Sanssouci und andere Parks in Berlin und Brandenburg gefordert. Ein moderater Parkeintritt zur Unterstützung der Pflege des Weltkulturerbes sei gerecht und auch weltweit üblich, sagte der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Potsdam, René Kohl, am Samstag. "Den meisten Besuchern würde ein Parkeintritt nicht weh tun", sagte Kohl.
Auch für weitere Parks der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sollte nach Ansicht Kohls ein Eintrittsgeld erhoben werden. Als Beispiel nannte er den Volkspark Potsdam, der pro Besucher einen Euro verlangt. Die Betreibergesellschaft Pro-Potsdam erzielte 2012 mit 390.000 zahlenden Besuchern das zweithöchste Ergebnis seit der Bewirtschaftung des Parks zur Bundesgartenschau 2001.
dapd
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