Aktuelle Nachrichten – Auto + Verkehr
29.11.2010
Foto: Joerg Sarbach/AP Photo
Berlin – Autofahrer sollten sich angesichts der eisigen Temperaturen in den nächsten Tagen besonders um die Batterie kümmern. Der ADAC rät, ältere Autobatterien in der Werkstatt überprüfen zu lassen. "Man muss sich nicht kalt überraschen lassen", sagte Manfred Groß vom ADAC-Technikzentrum am Montag in Landsberg am Lech. "Im vierten Jahr machen die meisten Batterien schlapp", sagte Groß. Autofahrer sollten darum bei ersten Anzeichen nachlassender Batterieleistung eine Werkstatt aufsuchen.
Warnzeichen gibt es laut ADAC viele. Wenn die Innenbeleuchtung des Autos dunkler als sonst sei, könne dies auf eine schwache Batterie hinweisen, erklärte Groß. Das Gleiche gelte, wenn das Licht nach dem Gas geben heller werde. Ein Gang zur nächsten Werkstatt ist laut ADAC auch dann angesagt, wenn sich der Motor beim Starten schwer tut. In der Werkstatt könne schnell festgestellt werden, ob die Batterie nur aufgeladen oder erneuert werden müsse.
Autofahrern, die nur selten oder vor allem kurze Strecken fahren, raten die Experten des Automobilclubs, die Batterie nicht unnötig zu belasten. "Sie sollten sinnvoll mit dem elektrischen Verbrauch umgehen, denn Batterien haben es nicht gern, wenn sie tief entladen werden", sagte Groß. Heckscheibenheizungen benötigten besonders viel Energie und sollten darum bei freier Sicht ruhig ausgeschaltet werden. Batterien, die bei kurzen Fahrten kaum aufgeladen werden, würden so entlastet. Der Vorteil: Mit dem Verzicht auf Komfort kann auch Benzin gespart werden.
dapd
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Biosprit E 10 ab Januar auf dem Markt
(27.10.2010)
ADAC warnt vor irreführendem „Winter Diesel“
(23.10.2010)
Diesel wird im Vergleich zu Benzin teurer
(29.09.2010)
ADAC vergibt schlechte Noten für freie Werkstätten
(26.08.2010)