Aktuelle Nachrichten – Kultur
20.11.2012
Foto: dapd/Philipp Guelland
Hamburg – Beim Bau der Hamburger Elbphilharmonie hat die stadteigene Realisierungsgesellschaft (ReGe) nach Aussage ihres Geschäftsführers Dieter Peters Risiken nicht ernst genommen und so enorme Kostensteigerungen mit verursacht.
Er halte es inzwischen für einen Fehler, den Bauauftrag für das Konzerthaus vergeben zu haben, bevor die Planung fertig gewesen sei, sagte Peters am Dienstag vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Hamburger Rathaus. Warnungen der Planer und des Bieters Strabag habe die ReGe nicht ernst genommen. "Ich habe das eher als taktisches Manöver gewertet", sagte Peters.
Der Ausschuss soll die Kostenexplosion und die Verzögerungen beim Bau der Elbphilharmonie aufklären. Die Kosten für die Steuerzahler sind von anfangs 77 Millionen Euro auf inzwischen 323,5 Millionen Euro gestiegen.
dapd
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Chinesische Schriftzeichen: 禮 Lǐ
(23.01.2013)
Hamburg will Elbphilharmonie mit Hochtief weiterbauen
(16.12.2012)
Städtische ReGe: Kostenexplosion bei Elbphilharmonie mitverursacht
(21.11.2012)
(16.09.2012)
Weltberühmtes Orchester aus Luzern tritt in Hamburg auf
(16.09.2012)
Elbphilharmonie: Senat rechnet in Bericht mit Hochtief ab
(21.08.2012)
Baukonzern-Manager weist Vorwürfe zurück: "Hochtief bummelt ganz sicher nicht"
(24.09.2011)