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The Epoch Times - Deutschland

Energie im Archiv

Die Luftaufnahme zeigt vom 2. Mai 2011 auf der Ostsee vor der Halbinsel Fischland-Darss vor Zingst die Windkraftanlagen des Offshore-Windparks "Baltic 1". Deutschlands erster kommerzieller Windpark in der Ostsee ist Anfang Mai vor der Halbinsel Fischland-Darss unter Volllast ans Netz gegangen. Foto: Jens Koehler/dapd

Weltklimarat

Energiewende bis 2050 möglich

Abu Dhabi – Bis zu 80 Prozent des weltweiten Energiebedarfs könnte bis 2050 aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind- oder Sonnenkraft stammen. Zu diesem Schluss kommt der Weltklimarat (IPCC) in seinem am Montag veröffentlichten Energiebericht. Ein solcher Ausbau im Bemühen um eine Reduzierung des Treibhausgas-Ausstoßes werde aber...

09.05.2011

Das gefährlichste Atomkraftwerk Japans, Hamaoka, geht vom Netz. Foto: AP Photo/Kyodo News

Erdbebensicherheit

Japan nimmt Atomkraftwerk vom Netz

Tokio – Auf Druck der japanischen Regierung wird das Atomkraftwerk Hamaoka heruntergefahren. Der Betreiber Chubu Electric Power erklärte am Montag, in einer Sondersitzung der Unternehmensführung sei entschieden worden, die drei Reaktoren vom Netz zu nehmen. Damit kam der Konzern einer Forderung von Ministerpräsident Naoto Kan nach, der eine...

09.05.2011

Strom muss eben durch eine Stromleitung bis zum Kunden. Noch ist kein anderes Denken in Sicht.  Foto: AP Photo/Heribert Proepper

Stromaustausch

Wie kommt der Windstrom von der Küste ins Binnenland?

Berlin – Die Diskussion über das Hochspannungsnetz in Deutschland ist neu entbrannt. Sie ist auch eine Folge des Atomausstiegs und der verstärkten Nutzung von Windstrom. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trifft dazu am (heutigen) Montag die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) seine...

09.05.2011

Am Anfang der größten Katastrophe in der friedlichen Nutzung der Kernenergie stand ein Experiment: Um festzustellen, wie viel Leistung der Generator nach der Abkopplung vom Netz und von der Dampfversorgung noch liefert, schaltet das Personal im Lenin-Kraftwerk im ukrainischen Tschernobyl am Abend des 25. April 1986 die Sicherheitssysteme in Block 4 ab. In der Nacht steigt die Leistung des 1.000-Megawatt-Reaktors innerhalb von Sekunden plötzlich drastisch an, eine manuelle Notabschaltung ist nicht mehr möglich. Am 26. April 1986 explodierte Block A des sowjetischen Atomkraftwerks in dem damals völlig unbekannten ukrainischen Ort. Bei dem anschließenden Brand stiegen große Mengen radioaktiver Stoffe in die Atmosphäre auf. Der Super-Gau. Nur vier Kilometer vom Reaktor entfernt leben in Pripjat rund 50.000 Menschen. Am Mittag des 27. April befehlen die Behörden die Evakuierung der Industriestadt - als reine Vorsichtsmaßnahme und lediglich für drei Tage, heißt es zunächst. Was in der Nacht geschehen ist, erfahren die Einwohner nicht. In ihre Wohnungen werden sie nicht wieder zurückkehren: Die radioaktive Strahlung ist zu hoch, als dass dort noch jemand leben könnte. Schritt für Schritt werden später alle Anwohner im Umkreis von 30 Kilometern in Sicherheit gebracht.     Foto: Efrem Lukatsky/AP/dapd

Verharmlosung

Strahlenschutz-Experte Pflugbeil erhebt schwere Vorwürfe gegen UNO

Frankfurt (Oder) – Der Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, Sebastian Pflugbeil, wirft den Vereinten Nationen eine Verharmlosung der Folgen nuklearer Katastrophen vor. Die UNO hätte bereits nach Tschernobyl versucht, die Zahl der Opfer herunterzuspielen, sagt der Physiker der "Märkischen Oderzeitung" (Montagausgabe). Die von der...

09.05.2011

Solarenergie

Bericht: Jeder fünfte Eigenheimbesitzer plant eigene Solaranlage

Düsseldorf – Jeder fünfte deutsche Eigenheimbesitzer plant angeblich in den nächsten zwei Jahren die Anschaffung einer Solaranlage im Wert von durchschnittlich 12.000 Euro. Rechnerisch würden private Kunden damit mehr als 25 Milliarden Euro ausgeben, berichtete die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf eine Studie der Beratung Batten &...

07.05.2011

Resteverwertung

Effizientere Biogasanlagen: Hohes Potential für Energieversorgung der Zukunft

Mit über 700 Biogasanlagen und einer installierten elektrischen Leistung von rund 203 MW nimmt Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle in der Biogas-Produktion in Deutschland, Europa und der ganzen Welt ein. Gesetzliche Rahmenbedingungen und eine intensive Forschung sorgten in den vergangenen Jahrzehnten dafür, dass der Aufbau einer effizienten...

05.05.2011

Mitglieder der Ethikkommission der Bundesregierung zur Energiepolitik. Die 17 Kommissionsmitglieder wollen sich über die Moeglichkeiten einer künftigen Energieversorgung unter wirtschaftlichen und sozialen, wissenschaftlichen und technischen sowie gesellschaftlichen Aspekten informieren.  Foto: Berthold Stadler/dapd

Ethikrat

Marathonsitzung zum Atomausstieg

Berlin – Für ihre Beratungen über die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland hat sich die Ethikkommission Verstärkung geholt. In einer elfstündigen Sitzung berieten die Mitglieder des Gremiums am Donnerstag gemeinsam mit knapp 30 Experten öffentlich über die Risiken der Kernenergie und Szenarien für einen schnellen Ausstieg. Die...

28.04.2011

Kosten der Energiewende

Atomausstieg: Energiekonzerne erwarten Zusatzkosten für Industrie

Hamburg – Die großen Energieversorger haben laut "Spiegel" erstmals eigene Berechnungen zu den Kosten eines beschleunigten Atomausstiegs vorgelegt. Danach würden sich die Stromkosten für die Verbraucher bis zum Jahr 2020 um etwa ein bis eineinhalb Cent pro Kilowattstunde erhöhen. Das gelte auch, wenn die sieben vorübergehend abgeschalteten...

22.04.2011

Energiepolitik

Seehofer will Atomausstieg bis 2020

Hamburg – CSU-Chef Horst Seehofer befürwortet einen Atomausstieg bis 2020. "Ich glaube, dass es möglich ist, bis Ende dieses Jahrzehnts den wesentlichen Teil des Umstiegs geschafft zu haben", sagte Seehofer dem "Spiegel". "Bis dahin können wir im Wesentlichen raus aus der Kernenergie." Der bayerische Ministerpräsident betonte, es werde in...

22.04.2011

Atommülllager Asse

Konsequenzen nach Austritt strahlender Lauge in der Asse gefordert

Remlingen/Gorleben. Nach dem weiteren Austritt strahlender Lauge im Atommülllager Asse haben Umweltschützer einen Neuanfang bei der Entsorgung radioaktiver Abfälle gefordert. Nach den Erfahrungen in dem ehemaligen Salzbergwerk Asse müssen man davon "Abstand nehmen, dass Salz ein geeignetes Medium ist, um langfristig Atommüll zu lagern", sagte...

15.04.2011

Vor dem Energiegipfel

McAllister: "Die Zukunft gehört eindeutig den erneuerbaren Energien"

Köln. Nach Auffassung des niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister (CDU) hat die Kernenergie in Deutschland keine Zukunft mehr. "Die Zukunft gehört eindeutig den erneuerbaren Energien", sagte McAllister am Freitag in der ARD vor dem Energiegipfel der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder. Jetzt gehe es darum,...

15.04.2011

Raps an Windanlage.    Foto: AP Photo/Heribert Proepper

statistik

Erneuerbare Energie decken rund 17 Prozent des Stromverbrauchs

Wiesbaden – Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch in Deutschland ist seit 1990 um mehr als das Vierfache gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, wurden 2010 knapp 17 Prozent des erzeugten Stroms aus Windkraft, Biomasse oder Sonne gewonnen. Der Anteil von Kernenergie am Stromverbrauch betrug 23,3 Prozent....

11.04.2011

Foto: Nigel Treblin/dapd

Windenergie

Deutschlands erster kommerzieller Nordsee-Windpark in Betrieb

Mariensiel – Deutschlands erster kommerzieller Nordsee-Windpark ist am Donnerstag in Betrieb genommen worden. "Bard Offshore 1" liegt rund 100 Kilometer nordwestlich der ostfriesischen Insel Borkum und soll später einmal 80 Windräder umfassen. Bislang installiert wurden 17 Anlagen. 152 Meter hoch ragen die jeweils rund 1.200 Tonnen schweren...

07.04.2011

Nikolaus Schneider (EKD): „… dass wir Menschen außerstande sind, für absolute Sicherheit zu sorgen. Und deshalb ist eine Technik, die 100-prozentige Sicherheit braucht, nicht menschengerecht.“   Foto: Jörg Sarbach/dapd

Strom wird teurer

Das Aus für die deutsche Kernenergie

Die Ereignisse in Japan - vor allem um das Kernkraftwerk Fukushima I - überschlagen sich. Wir sehen apokalyptische Bilder, die berechtigte Ängste wecken. Aber dennoch, und trotz der atomaren Katastrophe im Umfeld des Erdbebens und des Tsunami, wollen wir herausstellen, wie klein der Mensch gegenüber den Naturgewalten ist: Häuser, Anlagen,...

04.04.2011

Energieversorgung

E.ON will sich Atomausstieg nicht in den Weg stellen

Hannover – Der Stromkonzern E.ON will sich einem Ausstieg aus der Atomenergie nicht in den Weg stellen. "Keiner ist hier, der dem Satz widerspricht: Ausstieg aus der Atomenergie so früh wie möglich", sagte E.ON-Vorstandschef Johannes Teyssen am Sonntag in Hannover. Der Manager fügte hinzu, es müsse jedoch klar sein, welche neuen...

03.04.2011

Schutz der Bevölkerung

Greenpeace empfiehlt großflächige Evakuierung der Region Fukushima

Frankfurt/Main – Nach eigenen Strahlungsmessungen im Umkreis des havarierten Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi in Japan hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace am Mittwoch eine Evakuierung der gesamten Region empfohlen. Rund 30 Kilometer vom Meiler entfernt seinen Strahlungswerte von 100 Mikrosievert pro Stunde gemessen worden, sagte der...

30.03.2011

Lehrer und Schüler der Freien Waldorfschule Obersberg demonstrierten am Samstag (26.03.11) in Köln für die Abschaltung aller Atomkraftwerke in Deutschland.  Foto: Roberto Pfeil/dapd

Nuklearkatastrophe in Japan

Bündnis von „Alternativen Nobelpreisträgern“ fordert weltweiten Atomausstieg

Alternative Nobelpreisträger und Mitglieder des World Future Council veröffentlichen gemeinsame Erklärung zur Nuklearkatastrophe in Japan

30.03.2011

Finnland: Zweifel an Sicherheitsglaube

„Ein Unfall wie in Japan könnte nicht passieren“

Olkiluoto/Finnland – Während die Welt gebannt auf die Reaktorkatastrophe in Japan schaut, entsteht auf der anderen Seite der Erde in Finnland ein hochmodernes Atomkraftwerk der dritten Generation. In diesem Europäischen Druckwasserreaktor (EPR) wäre nach Überzeugung des Herstellers ein Unglück wie in Japan nicht möglich – und das nicht...

29.03.2011

Schadensersatzforderungen wegen Zwangsabschaltung

Stromkonzerne bereiten Einsprüche gegen AKW-Abschaltungen vor

Berlin – Die Stromkonzerne bereiten Widersprüche und Schadenersatzforderungen wegen der Zwangsabschaltung der sieben alten Atomkraftwerke vor. "Wir müssen das prüfen", sagte eine RWE-Sprecherin am Wochenende auf Nachfrage und bestätigte damit einen Bericht des "Spiegels". Der Energieriese EnBW hält derweil die Abschaltung seines Meilers...

27.03.2011

Atomkraft in Deutschland

Pumpe im AKW Brokdorf schaltet sich nicht automatisch ein

Brokdorf/Kiel – Im schleswig-holsteinischen Kernkraftwerk Brokdorf hat es ein meldepflichtiges Ereignis gegeben. Es habe sich bei einer monatlich durchzuführenden Prüfung eine Pumpe des Zwischenkühlsystems nicht wie vorgesehen automatisch eingeschaltet, teilte das für die Atomaufsicht zuständige Kieler Justizministerium am Dienstag mit. Der...

22.03.2011

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