Foto: © 2012 AP. Photographer: Sang Tan/AP/dapd
München – Spannung bis zum Schluss: Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS will am (heutigen) Mittwoch bis 18.00 Uhr (MESZ) eine Mitteilung abgeben, ob bei britischen Behörden eine Verlängerung der Frist für die Fusionsverhandlungen mit dem britischen Rüstungskonzern BAE Systems beantragt wird. Das sagte ein EADS-Sprecher der Nachrichtenagentur dapd. Der Sprecher dementierte Medienberichte, dass noch vor Öffnung des Londoner Aktienmarkts ein Statement geplant sei. Ohne eine Fristverlängerung wäre die Fusion geplatzt.
BAE-Chef Ian King und EADS-Chef Tom Enders hatten sich am Dienstag über das weitere Vorgehen beraten. Durch das Zusammengehen würde der weltweit größte Luftfahrt- und Rüstungskonzern entstehen. Stolperstein waren zuletzt britische Bedenken gegen die geplanten Staatsbeteiligungen von Deutschland und Frankreich an dem neuen Konzern, die London für zu hoch hält.
dapd
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Seehofer sieht Grund für Scheitern der EADS-Fusion in Berlin
(13.10.2012)
(10.10.2012)
Bericht über Scheitern der Fusion mit BAE überrascht EADS
(09.10.2012)
Enders sieht 50-50-Chance für Fusion von EADS und BAE
(08.10.2012)
Bundesregierung zieht rote Linien für Fusion von EADS und BAE
(29.09.2012)
EADS-Chef wirbt mit Arbeitsplatzgarantien für Fusion mit BAE
(26.09.2012)
EADS stellt Deutschland angeblich ein Vetorecht in Aussicht
(17.09.2012)