Foto: Michael Kappeler/AFP/Getty Images
Washington – Die Eismasse der grönländischen Gletscher nimmt immer schneller ab, jedoch nicht mit der bisher befürchteten Rasanz. Das geht aus einer am Donnerstag im Wissenschaftsmagazin "Science" veröffentlichten Studie hervor. Bis 2100 würden die in Grönland abtauenden Eismassen den Autoren zufolge bei diesem Tempo etwa zehn Zentimeter zum Anstieg der Meeresspiegel beitragen.
Trotz der Zunahmen der Schmelzgeschwindigkeit könne für einige der Worst-Case-Szenarien Entwarnung gegeben werden, so Forscherin Twila Moon von der University of Washington. In einigen der Schreckensszenarien gingen Forscher davon aus, dass grönländisches Gletschereis bis zu 50 Zentimeter zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen könnte. Für die Studie haben die Wissenschaftler Satellitendaten von 200 Gletschern ausgewertet. "Science": sciencemag.org
(dapd)
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