Tokio – Ein Unterwasserbeben der Stärke 6,4 hat am Donnerstag die Insel Sachalin im Fernen Osten Russlands erschüttert. Dabei wurden ein Mensch getötet und zwei weitere verletzt, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf Interfax berichtete. Es folgte eine Serie kleinerer Flutwellen, woraufhin im nahe gelegenen Japan eine Tsunami-Warnung ausgegeben wurde. Wellen von 20 Zentimetern Höhe trafen die nordjapanische Insel Hokkaido, doch wurde der Warnung zufolge auch mit 50 Zentimeter hohe Wellen gerechnet. Später wurde der Tsunami-Alarm wieder aufgehoben, allerdings folgte dann ein zweites Erdbeben der Stärke 5,9. Aus Japan lagen zunächst keine Meldungen über Schäden oder Opfer vor. (AP)
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