Aktuelle Nachrichten – Konjunktur
13.03.2007
Radebeul – Für die rund 137.000 Beschäftigten der sächsischen Metall- und Elektroindustrie hat am Dienstag in Radebeul bei Dresden die erste Tarifverhandlung begonnen. Die IG Metall fordert 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die Arbeitgeber lehnen die Forderung ab. Der IG-Metall-Bezirksleiter für Berlin-Brandenburg und Sachsen, Olivier Höbel, hatte bereits vor den Gesprächen betont, dass die Mitglieder eine kräftige und vor allem tabellenwirksame Tariferhöhung erwarteten. Die Forderungen der IG-Metall seien bezahlbar, sagte Höbel.
Die Sprecherin der sächsischen Metallarbeitgeber, Sandra Jäschke, verwies dagegen auf den Vorschlag der Arbeitgeber, einen einmaligen Konjunkturbonus zahlen zu wollen. Eine Lohnerhöhung nach der Tabelle müsse dagegen moderat ausfallen. Laut ihren Angaben hat die sächsische Metall- und Elektroindustrie 1.500 Unternehmen. Tarifgebunden seien allerdings nur noch 56 Betriebe mit 20.000 Mitarbeitern, sagte Jäschke. (AP)
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