Brüssel – Die EU hat Experten an die libysche Grenze entsandt, um auf ein weiteres Anschwellen der Flüchtlingszahlen aus dem Land reagieren zu können. Sowohl an die tunesisch-libysche als auch an die ägyptisch-libysche Grenze wurden Fachleute entsandt, wie ein Kommissionssprecher am Mittwoch in Brüssel erklärte.
Auch die Entsendung eines Experten nach Tripolis sei angedacht. Allerdings sei die Situation derzeit schwierig. Bislang gebe es keine Hinweise, dass sich die Situation zu einer humanitären Krise zugespitzt habe, betonte die Kommission. Auch sei die EU bislang nicht um Hilfe gebeten worden. Die Lage sei aber instabil und werde deshalb genau beobachtet.
Nach Angaben der EU haben angesichts der Gewalt in Libyen bislang rund 5.000 Tunesier und Libyer die Grenze nach Tunesien überquert. Angaben zu Flüchtlingszahlen nach Ägypten machte der Sprecher nicht.
(dapd)
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