Brüssel – Der EU-Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx hat den Internetsuchmaschinenbetreiber Google scharf kritisiert. Der US-Konzern müsse die Speicherung etwa von Suchprofilen einschränken, forderte Hustinx am Donnerstag bei der Vorstellung seines Jahresberichts 2007 in Brüssel.
Scharfe Kritik übte Hustinx auch an dem bislang nur auf US-Websites verfügbaren Google-Programm „Street View“ (Straßenansichten), das Online-Stadtpläne mit Schnappschüssen von Straßen und Passanten verknüpft. Mit europäischem Recht wäre das Programm in seiner jetzigen Form nicht vereinbar, sagte der Datenschutzbeauftragte. Google hat nach Beschwerden auch in den USA allerdings bereits damit begonnen, die Gesichter der auf den Fotos auftauchenden Passanten unkenntlich zu machen. (AP)
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