Der EU-Gipfel in Brüssel hat am Donnerstagabend mit mehrstündiger Verspätung begonnen. Die 27 Staats- und Regierungschefs wollen sich auf den EU-Haushalt für die Jahre 2014 bis 2020 einigen. In den Verhandlungen, die am Freitag zum Abschluss kommen sollen, geht es um die Verteilung von einer Billion Euro.
Ein erster Versuch, den mehrjährigen EU-Finanzrahmen festzulegen, war im November letzten Jahres gescheitert. Umstritten ist unter anderem die Verteilung der Lasten zwischen den großen Beitragszahlern und den ärmeren EU-Ländern. Zudem wird über die Verwendung des Geldes verhandelt, Landwirtschaftssubventionen oder Strukturhilfemittel könnten gekürzt werden. Mehr Geld soll unter anderem für Forschung und Beschäftigung ausgegeben werden.
(dts Nachrichtenagentur)
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