Dakar - Die Europäische Union will Projekte zur beruflichen Förderung junger Afrikaner finanziell unterstützen. Damit sollen Perspektiven geschaffen werden, um der weit verbreiteten Auswanderung entgegen zu wirken, erklärte der österreichische Botschafter in Senegal, Georg Lennkh, am Dienstag in Dakar. Dort fand ein Expertentreffen zur Vorbereitung einer europäisch-afrikanischen Migrationskonferenz statt, die für den 10. und 11. Juli in der marokkanischen Hauptstadt Rabat anberaumt ist.
«Wir müssen konkrete Lösungen finden, um Katastrophen zu verhindern», erklärte Lennkh, dessen Land zurzeit die EU-Präsidentschaft innehat. Es gehe vorrangig darum, die Massenarbeitslosigkeit in vielen afrikanischen Ländern abzubauen. Die schlechte Wirtschaftslage gilt als Hauptgrund für den enormen Anstieg der Versuche, illegal nach Europa einzuwandern. In den vergangenen Monaten wurden tausende Flüchtlinge aufgegriffen, die in kleinen Booten von der westafrikanischen Küste auf die Kanarischen Inseln gelangen wollten.
(AP)
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