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Eurovision Song Contest-Vorentscheid 2013 ohne ProSieben

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14.09.2012

Roman Lob in Baku - Eurovision Song Contest-Vorentscheid 2013 ohne ProSieben Foto: © 2012 AP. Photographer: Sergey Ponomarev
Roman Lob in Baku - Eurovision Song Contest-Vorentscheid 2013 ohne ProSieben

Foto: © 2012 AP. Photographer: Sergey Ponomarev

Hamburg – Der Vorentscheid für den Eurovision Song Contest (ESC) 2013 wird von der ARD ohne den Sender ProSieben ausgetragen. Dies teilten NDR und ProSieben am Freitag mit. "Für 2013 plant ProSieben keine gemeinsame Showreihe mit der ARD zum ESC", sagte ProSieben-Sprecher Christoph Körfer. Ein endgültiges Aus für die Zusammenarbeit zum Song Contest bedeute dies aber nicht: "Die erfolgreiche Kooperation ruht, eine Fortsetzung ist nicht ausgeschlossen". Eine Begründung für das Ende der Kooperation nannten die Sender nicht.

2009 hatten die ARD und er Privatsender vereinbart, bei der Suche nach einem deutschen Kandidaten für den Eurovision Song Contest zu kooperieren. Anfangs hatte ProSieben-Moderator Stefan Raab die künstlerische und inhaltliche Verantwortung für die deutsche Teilnahme am ESC übernommen. Zuletzt war er noch als Juror bei den Vorentscheid-Sendungen beteiligt.

Wie der Vorentscheid im kommenden Jahr aussehen wird, blieb zunächst offen. "Es ist Teil der Geschichte des ESC, dass sich die Art, den deutschen Beitrag zu suchen, über die Jahre weiterentwickelt", sagte der ARD-Koordinator Unterhaltung, Thomas Schreiber. Das Konzept für 2013 sei derzeit in Vorbereitung. "Bald wollen wir mehr verraten - lassen Sie sich überraschen", sagte Schreiber weiter. Den ProSieben-Kollegen dankte er "für die sehr vertrauensvolle, professionelle und erfolgreiche Zusammenarbeit".

Beim Fernsehpublikum rief der Grand-Prix-Vorentscheid zuletzt kein gesteigertes Interesse hervor. Der Marktanteil lag beim Finale von "Unser Star für Baku" nur noch bei 6,9 Prozent. Der ARD verteidigte damals dennoch das gemeinsame Konzept. Zuletzt kriselte es jedoch zwischen den beiden Sendern. Der ARD kritisierte Stefan Raabs Pläne für eine eigene Polit-Talkshow, mit der er ab dem 11. November einmal im Monat sonntags auf ProSieben auf Sendung gehen will. Damit steht er in Konkurrenz zur Sendung von Günther Jauch im Ersten.

dapd

 

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