Berlin - Produkte der Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik made in Germany sind weltweit sehr gefragt: Wie der Branchenverband BITKOM am Dienstag in Berlin mitteilte, stiegen die Exporte aus diesem Bereich im ersten Halbjahr 2006 um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf rund 22 Milliarden Euro. Besonders begehrt sind die Produkte der Technologiebranche in Großbritannien. Das Land steht mit einem Volumen von 2,5 Milliarden Euro an der Spitze der Abnehmer, darauf folgen Frankreich und Italien.
Laut BITKOM werden aber auch die osteuropäischen Absatzmärkte zunehmend wichtiger. So hätten sich etwa die Ausfuhren nach Polen im ersten Halbjahr auf rund 1 Milliarde Euro mehr als verdoppelt.
Auch der Import dieser Waren sei sehr schwunghaft und mit einem Plus von 21 Prozent sogar noch kräftiger gestiegen als die Ausfuhren. Insgesamt seien Hightech-Produkte von Computern über Handys bis zu Flachbildfernsehern im Wert von fast 28 Milliarden Euro importiert worden. Wichtigster Lieferant sei die Volksrepublik China. Allein von dort seien im ersten Halbjahr Waren für 8,9 Milliarden Euro eingeführt worden, ein Zuwachs von 43 Prozent.
Anfang Oktober stellt die BITKOM ihr vierteljährliches Branchenbarometer zur weiteren Entwicklung in ihrem Geschäftsbereich vor.
http://www.bitkom.de
(AP)
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