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16.07.2011
Foto: AP Photo/Ahn Young-joon
Seoul - In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul setzen Falun Gong-Praktizierende am 16. Juli 2011 ein sichtbares Zeichen, um auf die seit Jahren währende illegale Verfolgungskampagne ihrer Glaubensangehörigen in China aufmerksam zu machen. Unter der Herrschaft des kommunistischen Regimes werden Anhänger der Qi-Gong-Schule Falun Gong, auch Falun Dafa genannt, seit 20. Juli 1999 systematisch verleumdet, verfolgt, inhaftiert, gefoltert und getötet.
2006 haben zwei kanadische Menschenrechtsanwälte, David Matas und David Kilgour, einen unabhängigen Untersuchungsbericht veröffentlicht, der zu Schlussfolgerungen auf einen systematisch organisierten Organraub an lebenden Falun Gong-Übenden in China hinführt. Diese Organe würden dann teuer an Transplantations-Patienten verkauft. In ihrem Jahresbericht 2009 nannte Amnesty International Falun Gong die am schlimmsten verfolgte Gruppe in China.
Weltweit setzen sich immer mehr Menschen für ein bedingungsloses Ende der Verfolgung von Falun Gong in China ein.
(cg/AP Photo)
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