Die FDP stellt das gerade erst beschlossene Betreuungsgeld wieder infrage und will mit dieser Kehrtwende im Bundestagswahlkampf offenbar punkten. Nach einem Bericht der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe) soll die Leistung für junge Eltern nach der Wahl im September erneut überprüft werden. "Das kürzlich eingeführte Betreuungsgeld muss auf den Prüfstand", zitiert die Zeitung aus dem Wahlprogrammentwurf.
Ziel der Liberalen sei es, die familienpolitischen Leistungen neu zu ordnen. Man wolle sich dabei "vor allem am Kindeswohl" orientieren, heißt es in dem Programm. Der Bundestag hatte das umstrittene Betreuungsgeld erst im November 2012 mit den Stimmen von Union und FDP beschlossen. Es soll erstmals im August 2013 ausgezahlt werden.
(dts Nachrichtenagentur)
>
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Leutheusser dringt auf gemeinschaftliches Sorgerecht
(30.12.2012)
SPD plant Bundesratsinitiativen zu Mindestlohn und Betreuungsgeld
(30.12.2012)
Altkanzler Schröder: Hausfrau ist doch ein schwerer Job
(30.12.2012)
Dax-Konzerne planen Ausbau der Kinderbetreuung
(29.12.2012)
Familienpflegezeit-Gesetz kostet Steuerzahler 139.000 Euro
(29.12.2012)
Bericht: Pflegezeit findet bislang kaum Anklang
(28.12.2012)
Städtetag: Kita-Plätze werden im Sommer nicht reichen
(27.12.2012)