Berlin – Tom Tykwers Romanverfilmung „Das Parfum“ und das Gefängnisdrama „Vier Minuten“ von Chris Kraus sind die großen Favoriten bei der Verleihung des 57. Deutschen Filmpreises am (morgigen) Freitag (19.00 Uhr) in Berlin. Beide wurden jeweils acht Mal nominiert, darunter auch als bester Film. Hauptkonkurrent mit sieben Nominierungen ist Stefan Ruzowitzkys KZ-Film „Die Fälscher“ mit sieben Nominierungen. Armin Mueller-Stahl soll den Ehrenpreis erhalten.
Der mit knapp 2,9 Millionen Euro höchstdotierte Kulturpreis in Deutschland wird in 15 Kategorien verliehen. Moderiert wird die Gala erneut von Michael „Bully“ Herbig. Die Preisträger werden von den 860 Mitgliedern der 2003 gegründeten Deutschen Filmakademie gewählt. Im vergangenen Jahr war das mittlerweile auch mit einem Oscar ausgezeichnete Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“ von Florian Henckel von Donnersmarck der große Gewinner.
Die Geschichte des Deutschen Filmpreises begann 1951. Damals räumte der Kästner-Klassiker „Das doppelte Lottchen“ in allen Kategorien ab. Seitdem wird der Preis jährlich vergeben. Die Preisgelder sind zweckgebunden für neue Produktionen. (AP)
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