Erneuerbare Energie – Flasbarth warnt vor Veränderungen bei der Solarförderung – DAPD
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Energiewende Flasbarth warnt vor Veränderungen bei der Solarförderung

DAPD

14.01.2012

Alles sonnig bei der Solarförderung? Insgesamt sei die Energiewende auf einem guten Weg, findet der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth. Foto: Andreas Dengs, Essen / pixelio.de
Alles sonnig bei der Solarförderung? Insgesamt sei die Energiewende auf einem guten Weg, findet der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth.

Foto: Andreas Dengs, Essen / Pixelio

Berlin – Der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Jochen Flasbarth, will an der Solarförderung in ihrer jetzigen Form festhalten. "Ich glaube nicht, dass es gut für die Umsetzung der Energiewende ist, wenn die Grundkonstruktion ständig neu diskutiert wird", sagte er im Interview der Nachrichtenagentur dapd. Flasbarth verwies darauf, dass die Struktur der Förderung mit dem neuen Erneuerbaren-Energien-Gesetz erst zum Jahresbeginn geändert worden sei. Wichtig sei nun eine "Politik der ruhigen Hand". An die Adresse der Solarbranche gewandt mahnte Flasbarth jedoch zugleich, diese solle sich für weitere Kürzungen offen zeigen. Mitnahmeeffekte dürfe es nicht geben.

Insgesamt sei die Energiewende auf einem guten Weg. Wichtig sei allerdings vor allem, die Anstrengungen zum Energiesparen zu erhöhen. Mit Blick auf den Streit um die EU-Effizienzrichtlinie plädierte Flasbarth für verbindliche Einsparziele. Insbesondere Wirtschaftsminister Philipp Rösler lehnt dies ab. Zugleich sprach sich Flasbarth für eine Regelung aus, wonach die jeweils energieeffizientesten Elektrogeräte den Maßstab für neue Geräte setzen sollten. Nach Berechnungen des UBA könnten dadurch bis 2020 zehn mittelgroße Kraftwerke eingespart werden.

(dapd)

 

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