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Forster: Kein weiterer Stellenabbau bei Opel

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05.02.2006

München - Trotz der Milliarden-Verluste des Mutterkonzerns General Motors steht bei Opel kein zusätzlicher Stellenabbau an. GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster sagte «Focus»: «Der für Europa vereinbarte Restrukturierungsplan gilt. Es gibt keine neuen Zahlen, der beschlossene Stellenabbau in Deutschland erfolgt wie verhandelt auf freiwilliger Basis.» In Deutschland fehlten noch 650 Kollegen, die aus dem Unternehmen ausscheiden. Forster zeigte sich überzeugt, dass diese Mitarbeiter bis 2007 gefunden würden.

Forster, der vor seinem Wechsel auf den Posten des GM-Europa-Chefs Opel-Vorstandschef war, betonte, die hohe wirtschaftliche Belastung des Konzerns werde vor allem vom US-Markt verursacht. «Damit ist der gesamte Konzern emotional betroffen, operativ konzentrieren sich die Gegenmaßnahmen jedoch auf Nordamerika.» Bei GM in Europa gelte es vor allem, das eigene Geschäft profitabel zu gestalten.

Die Frage, ob Opel noch rote Zahlen schreibe, wollte Forster nicht beantworten. «Natürlich haben Opel und die britische Schwestermarke Vauxhall 2005 sehr schöne Fortschritte bei den Produkten und bei der Fahrzeugqualität erzielt. Wir haben zudem erheblich gespart und verdienen jetzt pro Auto wieder mehr Geld», erklärte der Auto-Manager. Er betonte zugleich, in Rüsselsheim würden ab 2008 neben Opel auch Saab gebaut. «Unser Geschäft ist so vernetzt, dass die finanzielle Abgrenzung kaum noch möglich ist.»

Produktions- oder Standortgarantien für einzelne Werke wie etwa Bochum lehnte Forster ab. «Ihren Standort langfristig sichern können nur die Werke selbst.» Werksleitung und Arbeitnehmervertreter müssten gemeinsam «höchste Flexibilität, Qualität und akzeptable Stückkosten sicherstellen».

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