Harmonie und Balance im Alltag – Frauen sterben selten an „gebrochenem Herzen“ – DAPD
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Stressbewältigung Frauen sterben selten an „gebrochenem Herzen“

DAPD

02.09.2008

Auch wenns weh tut: weiter gehts!  (mad max/Pixelio.de)
Auch wenns weh tut: weiter gehts! (mad max/Pixelio)

Stuttgart – Vor allem bei Frauen nach den Wechseljahren kann extremer Stress Beschwerden wie bei einem Herzinfarkt auslösen. Doch anders als beim „echten“ Infarkt ist die Durchblutung des Herzmuskels bei diesem Krankheitsbild nicht beeinträchtigt, wie Experten in der Fachzeitschrift „Deutsche Medizinische Wochenschrift“ erläutern. Die meisten Patientinnen erholten sich von ihrem „gebrochenen Herzen“.

Während bei einer Herzkatheteruntersuchung kein Hinweis auf den Verschluss eines Herzkranzgefäßes gefunden werde, sei jedoch die Form der linken Herzkammer auffällig und erinnere an eine Tintenfischfalle, japanisch Tako Tsubo, woher die Erkrankung ihren wissenschaftlichen Namen habe. Nahezu neun von zehn dieser „Tako-Tsubo-Kardiomyopathien“ entfallen den Angaben zufolge auf Frauen nach den Wechseljahren.

Als Auslöser vermuten die Experten eine starke Freisetzung von Stresshormonen. Dazu passe, dass der Herzattacke ein körperliches, noch häufiger ein psychisches Trauma vorausgegangen sei, weshalb man auch vom Syndrom des „gebrochenen Herzens“ spreche. In der akuten Phase könne die Erkrankung lebensgefährlich sein, weshalb die Patientinnen unbedingt in ärztlicher Behandlung bleiben sollten. (AP)

 

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