Stuttgart – Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren ist eine frühzeitige Ernährungstherapie ratsam. Nach einer Radio- oder Chemotherapie komme es unweigerlich zu Entzündungen der Schleimhäute; da auch die Speichelproduktion gehemmt sei, bereite den Betroffenen das Essen von fester Nahrung große Schmerzen, berichtet die Fachzeitschrift „Aktuelle Ernährungsmedizin“.
Die schlechte Nahrungsaufnahme führe bei vielen Krebspatienten zu einer dramatischen Gewichtsabnahme und zu einem chronischen Verlust an lebensnotwendigen Proteinen. Folgeerscheinungen einer Mangelernährung, die eine effektive Krebsbehandlung erschwerten, seien eine Schwächung des Immunsystems, eine erhöhte Infektneigung und eine verzögerte Wundheilung. Daher sollte sich eine Ernährungsfachkraft möglichst schon vor der Radio- oder Chemotherapie um den Patienten kümmern. (AP)
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