Aktuelle Nachrichten – Unternehmen
04.04.2007
Baton Rouge/USA – Der US-Staat Louisiana ist in seinen Bemühungen zur Anwerbung eines Stahlwerks des ThyssenKrupp-Konzerns vorerst gescheitert. Das letzte Angebot sei dem Düsseldorfer Unternehmen nicht hoch genug, sagte der Wirtschaftsminister des Staates, Mike Olivier, am Dienstag in Baton Rouge. Deshalb könne man nicht mehr mithalten. Olivier bezweifelte allerdings, ob der einzige Konkurrent, nämlich der US-Staat Alabama, mehr aufbringen werde.
Ein Regierungssprecher aus Alabama erklärte lediglich, die Verhandlungen mit ThyssenKrupp gingen weiter. Der Konzern will im Südosten der USA für 2,9 Milliarden Dollar (2,17 Milliarden Euro) ein Stahlwerk bauen, dass 2.700 Arbeitsplätze schaffen würde. Mögliche Standorte sind ein Gelände am Mississippi zwischen Baton Rouge und New Orleans in Louisiana oder ein Gelände bei Mobile in Alabama. Eine Entscheidung soll bis Mitte Mai fallen. Ein Sprecher für ThyssenKrupp in den USA wollte sich angesichts der laufenden Verhandlungen nicht zum Stand der Dinge äußern. (AP)
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