Medizin – Gedächtnis im Alter hängt auch von sozialen Faktoren ab – DAPD
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Belastende Sorgen, was die anderen denken Gedächtnis im Alter hängt auch von sozialen Faktoren ab

DAPD

24.04.2009

New York – Mit zunehmendem Alter leidet oft das Gedächtnis. Wie sehr aber allein schon der Glaube an die Zwangsläufigkeit dieser Entwicklung das Erinnerungsvermögen beeinträchtigt, zeigt eine US-Studie. Darin schnitten jene Senioren in Gedächtnistests schlechter ab, die vorher mit dieser Aussage konfrontiert wurden. Auch wenn den älteren Teilnehmern das Gefühl vermittelt wurde, aufgrund ihres Alters ausgegrenzt zu werden, litt ihr Erinnerungsvermögen.

In einer Reihe von Studien prüfte der Psychologe Tom Hess von der North Carolina State University, wie das Selbstbild von Senioren ihr geistiges Leistungsvermögen beeinflusst. Allein schon wenn die Teilnehmer vor den Tests daran erinnert wurden, dass alte Menschen bei dieser Prüfung schlecht abschneiden, erzielten sie tatsächlich schwächere Ergebnisse. Ähnlich war der Effekt, wenn sich die Senioren wegen ihres Alters stigmatisiert fühlten.

„Manche ältere Menschen machen täglich solche Erfahrungen“, sagt Hess. „So kann die Sorge darüber, was Arbeitskollegen von ihnen denken könnten, die Leistung negativ beeinflussen. Das Gute daran ist umgekehrt, dass jene, die sich nicht stigmatisiert fühlen oder die dazu veranlasst werden, das Alter positiv zu sehen, ein deutlich besseres Erinnerungsvermögen erreichen.“

(Quelle: „Experimental Aging Research“, Online-Vorabveröffentlichung) (AP)

 

 

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