Bagdad – US-General David Petraeus hat am Dienstag nach 20 Monaten das Oberkommando über die im Irak stationierten US-Streitkräfte wieder abgegeben. Er gilt als Architekt der Strategie, die in den vergangenen Monaten zu einem deutlichen Rückgang der Gewalt im Irak geführt hat. Dafür hatten die USA auch Truppenverstärkungen in die Region verlegt.
Die Situation bei seiner Kommandoübernahme sei „schwer, aber nicht hoffnungslos“ gewesen, erinnerte er sich am Dienstag bei einer Feierstunde zurück. Jetzt sei die Lage „immer noch schwer, aber hoffnungsvoll“. Die Aufständischen seien stark geschwächt, aber noch nicht völlig besiegt. Zu der Feier war eigens auch US-Verteidigungsminister Robert Gates nach Bagdad gereist.
Petraeus soll künftig das US-Oberkommando Mitte mit Sitz in Tampa in Florida befehligen, das die Einsätze der US-Streitkräfte im Nahen Osten, im Irak, in Afghanistan, Pakistan und anderen asiatischen Staaten koordiniert. Nachfolger von Petraeus wird General Ray Odierno, der schon zum dritten Mal im Irak ist und als Kenner der Situation gilt. Petraeus lobte seinen Nachfolger als den „perfekten Mann für die Aufgabe“. (AP)
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