Diese glückliche Ziege rettete einen Mönch. Ihre Belohnung ist sagenhaft!

Bevor der Buddhismus in Tibet etabliert wurde, gab es auf dem Dach der Welt andere Religionen, in denen Tiere für die Götter geopfert wurden. Eines Tages versammelte sich eine Festgemeinschaft …

Bevor der Buddhismus in Tibet etabliert wurde, gab es auf dem Dach der Welt andere Religionen, in denen Tiere für die Götter geopfert wurden.

Eines Tages versammelte sich eine Festgemeinschaft zu einer Zeremonie. Eine Ziege sollte für die Götter geopfert werden. Ein Priester sollte die zeremonielle Schlachtung vornehmen. Zu seinem Erstaunen war die Ziege gar nicht traurig darüber, dass ihr Leben in einigen Sekunden zu Ende gehen würde.

Der Priester fragte sie deswegen, warum sie so fröhlich sei. Die Ziege antwortete: „Ich wurde schon 499 Mal geschlachtet. Nach diesem Mal kann ich direkt als Mensch wiedergeboren werden, deshalb bin ich besonders guter Laune.“

 
Tieropfer waren im Tibet der vorbuddhistischen Zeit etwas ganz Normales.Tieropfer waren im Tibet der vorbuddhistischen Zeit etwas ganz Normales. Foto: Kevin Frayer/Getty Images

Die Ziege fragte den Priester: „Wieso fragst du mich nicht, warum ich so oft als eine Ziege wiedergeboren wurde?“ Der Priester ließ sich das nicht zwei Mal sagen und fragte nach.

Die Ziege fing an zu weinen und antwortete: „Vor langer Zeit war ich selbst ein Priester, der 500 Ziegen geschlachtet hatte.“ Jedes Mal, wenn eine Ziege in einer Zeremonie geopfert wurde, hatte sie die Möglichkeit, als Mensch wiedergeboren zu werden, aber der Priester musste im nächsten Leben als Ziege wiedergeboten werden, um die Leben der geopferten Tiere, die unter seiner Hand starben, zurückzuzahlen.

Der überraschte Priester dankte der Ziege dafür, dass sie ihm dieses große Geheimnis verraten hatte und verschonte ihr Leben. Er machte es sich dann zur Mission, die Geschichte der Ziege weiterzuerzählen und andere davon zu überzeugen, keine rituellen Tieropfer mehr durchzuführen. Nach einiger Zeit hörten die Tibeter damit auf, Tiere für ihre Götter zu opfern.

 
Der Priester dankte der Ziege und verbreitete ihre Geschichte in Tibet weiter.Der Priester dankte der Ziege und verbreitete ihre Geschichte in Tibet weiter. Foto: TEH ENG KOON/AFP/Getty Images
Was passierte denn mit der Ziege? Sie gab ihre Chance auf eine Wiedergeburt als Mensch auf, um den Priester vor dem schrecklichen Schicksal zu bewahren, immer und immer wieder als Opfer für die Götter geschlachtet zu werden.

Da sie ihre Selbstinteressen für eine andere Person aufgegeben hatte, und dadurch zur Beendigung der rituellen Tieropfer in Tibet beitrug, lebte sie ein langes und glückliches Leben und starb schließlich im hohen Alter. Da ihr Mitgefühl stärker war als ihr Egoismus, wurde sie schließlich als Mensch wiedergeboren.

Eine tolle Geschichte, oder? In ihr wird auf eine wunderbare Art und Weise der alte Glaube veranschaulicht, dass Gutes mit Gutem und Böses mit Bösem vergolten wird. Wenn Dir diese Ziege und ihr Altruismus gefällt, dann teile sie mit Deinen Freunden und gib uns ein Like auf Facebook. So hilfst Du uns, noch mehr geniale Geschichten aus aller Welt aufzuspüren.

Quelle: NTDTV
 

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