Strom durch Schwerkraft: Diese Lampe funktioniert mit Sand!

Wasser, Sonne und Wind zur Energieerzeugung gibt es an vielen Orten, jedoch nicht an allen. Aber die Schwerkraft ist überall - und immer - vorhanden. Warum sollte man also nicht diese Energie nutzbar machen?

Es gibt Dinge auf dieser Welt, die wir tagtäglich nutzen und doch kaum einer weiß, was da eigentlich genau passiert. Elektrizität und Schwerkraft sind zwei von ihnen. Jeder weiß, dass man mit Strom ein leckeres Essen kochen kann – aber man kann auch selbst gekocht werden …

Bei der Schwerkraft ist es ähnlich: Wir wissen, dass Dinge nach unten fallen, wenn wir sie loslassen. Aber was ist eigentlich „unten“ im Universum?

Obwohl kaum einer wirklich weiß, wie Gravitation und Elektrizität funktionieren, gibt es clevere Erfinder, die einfach beides kombinieren und damit eine Lampe betreiben können.


Foto: Screenshot | Facebook | ZINC

Wie das geht? Im Prinzip ist es ganz einfach.  Job Mwancha von Gravity-Lights erklärt es so: „Nimm die Gravity-Lampe aus dem Beutel und hänge sie irgendwo an die Wand. Dann füllst Du den Sack mit Sand oder Steinen und ziehst ihn nach oben – und schon hast Du Licht“.

„Es gibt Regionen (in Afrika), in denen Menschen glauben es braucht übernatürliche Kräfte um Licht zu machen, ich sage, es braucht nur ein Gewicht“, fügt er hinzu.

Wie Elektrizität oder die Schwerkraft funktioniert, versuchen wir jedoch lieber nicht zu erklären. Lassen wir sie einfach als ‚übernatürliche Kräfte‘ stehen …


Foto: Screenshot | Facebook | ZINC

Aber was steckt dahinter? Es ist nicht so, dass es keine Energie braucht, nur die Energie wird nicht aus Öl oder Gas gewonnen. Anstatt chemisch gebundener Energie werden rein physikalisch umwandelbare Energieformen verwendet.

Durch das Hochziehen des Gewichtes bekommt es potenzielle Energie (Lageenergie) und durch die Schwerkraft wird diese Energie in kinetische Energie (Bewegungsenergie) umgewandelt. Über einen Flaschenzug wird die langsame Abwärts-Bewegung auf ein kleines Getriebe übertragen und so die lineare Bewegung des Gewichts in eine Rotation überführt.

Und damit ist eine Energieform vorhanden, mit der ein Generator betrieben werden kann. Wie bei einem Fahrrad wird mit einem Dynamo die kinetische Energie in elektrische Energie umgewandelt.


Foto: Screenshot | Facebook | ZINC


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Doch im Gegensatz zum Fahrrad muss man sich beim Gravity-Licht nicht die ganze Zeit abstrampeln, um Licht zu haben. Einmal Hochziehen reicht für 20 Minuten Licht.

Wer sich jetzt fragt, wo denn die Energie ursprünglich herkommt, ist auf dem besten Weg, das Geheimnis zu verstehen. Erinnerst Du Dich an die Worte von Job Mwancha? Er sagte auspacken, anhängen, füllen und … hochziehen.

Wie die Lampe funktioniert und welche gewaltigen Vorteile sie hat, siehst Du im Video:

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