Der Winter ist gekommen: Wenn in der Sahara plötzlich Schnee liegt

Dieses seltene und ungewöhnliche Naturschauspiel überraschte am vergangenen Wochenende die Bewohner in Algerien. Viele verwunderte Menschen zückten sofort die Kamera und hielten das Phänomen fest.

Schnee und Sahara, eine Kombination, die ungewöhnlicher nicht sein könnte. Am Sonntag erlebte Ain Sefra, eine Wüstenstadt in Algerien, bekannt als das „Tor zur Sahara“, zum dritten Mal in 40 Jahren eine beträchtliche Menge Schnee. Einigen Berichten zufolge waren die Dünen der weltgrößten Wüste mit mehr als 30 cm  Schnee bedeckt.

Es reichte aus, um einige außerirdische anmutende Bilder von dem Gebiet zu liefern. Denn eigentlich ist dieser Ort einer der heißesten auf der Erde. Die durchschnittliche Temperatur im Januar liegt für diese Region normalerweise bei 12 °C und ist damit deutlich zu warm für Schnee.

Das Schauspiel in der Sahara lockte viele Fotografen an

Aufgrund der niedrigen Temperaturen in der Nacht war es sogar möglich, dass die ungewöhnliche weiße Pracht an einigen Stellen für eine Weile liegen bleiben konnte. Die Fotografen vor Ort sagten, nutzen diese Zeit ausgiebig.

„Wir waren wirklich überrascht, als wir am nächsten Tag aufwachten und immer noch Schnee liegen sahen“, sagte Fotograf Karim Bouchetata zu Shutterstock. „Erst gegen 17 Uhr begann der Schnee zu schmelzen.“

Während Schnee in der Wüste historisch gesehen ein eher seltenes Phänomen ist, kommt es dennoch häufiger vor. Zuletzt war in 2016 und 1979 Ain Sefra mit Schnee bedeckt.

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