Deutsche Frau lehrt indische Kinder, wie sie nach Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht leben können

Christiane Teich, die lieber "Chris" genannt wird, reiste auf der Suche nach spiritueller Erfüllung durch die Welt und hat sie nach 30 Jahren endlich gefunden.

Aus Deutschland stammend, lebte Chris in Afrika und Südamerika, bevor sie nach Indien ging.

Chris hat viele verschiedene spirituelle Praktiken ausprobiert, auch transzendentale Meditation, Yoga, Jainismus und Buddhismus. Doch in all dem fand sie keine Erfüllung.

Ladakh

Während sie in Indien war, hörte sie von einem wundervollen kleinen Ort in der Bergregion im nördlichsten Teil Indiens namens Ladakh.

Ladakh liegt zwischen dem Kunlun-Gebirge im Norden und dem großen Himalaya im Süden. Es grenzt im Osten an Tibet und wird hauptsächlich von tibetischen Buddhisten bewohnt. Die dünn besiedelte Region ist bekannt für ihre abgeschiedene Schönheit der Berge und die tibetische Kultur.

Obwohl sie hauptsächlich in Sarnath, Indien lebte (der Ort, an dem Buddha seine ersten Jünger unterrichtet), begann Chris fast jeden Sommer, Ladakh zu besuchen. Dort ist das Klima anders, als in anderen Teilen Indiens – in Ladakh ist die Luft kühl und das Wetter ist klar.

„In den Höhenlagen ist das Klima völlig anders, trocken und im Sommer angenehm“, sagte sie.

Hier half sie später, Schulkindern die Übungen zu lehren

Falun Dafa

Chris erinnert sich gerne an die jährlichen Frauentreffen, an denen sie teilnahm. Bei den Treffen kommen Frauen aus den nahe gelegenen Dörfern zusammen, um zu kochen, zu singen, zu tanzen und zu weben. Eine chinesisch-amerikanische Frau begann zusammen mit einer einheimischen Tibeterin den Frauen die Falun Dafa-Übungen zu zeigen.

Falun Dafa ist eine spirituelle Kultivierungspraxis, die 1992 in China der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Sie beinhaltet fünf Körperübungen, eine davon ist eine meditative Übung. Sie lernte auch die universellen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht.

Chris hatte diese Qigongübungen noch nie zuvor gesehen. Sie stellte der Frau ein paar Fragen und wurde zu einem Geschäft geleitet, wo sie die einzige verfügbare Ausgabe des Zhuan Falun kaufte. Dieses Buch beinhaltet die Kernlehre und ist das Hauptwerk des Falun Dafa.

Andere lehren

Als Chris mehr über die spirituelle Praxis erfahren hatte, begann sie jeden Sommer Plakate über Falun Dafa in der Stadt Ladakh aufzuhängen. Das war sehr eindrucksvoll, und so wurde sie von den örtlichen Schulen 2007 eingeladen, um den Schülern die Übungen beizubringen.

Die Kinder und auch Erwachsene, welche die Praxis lernten, sagen, dass sie dadurch ruhiger und konzentrierter sind. Auch die mentale und physische Gesundheit verbesserte sich bei ihnen und ihre Beziehung zu ihren Familien wurde harmonischer.

In den Jahren 2008 und 2009 begann Chris damit, die Öffentlichkeit über die Verfolgung von Falun Dafa-Schülern in China zu informieren. Sie organisierte Informationsstände und verteilte Flyer, die über die Hintergründe der unrechtmäßigen Verfolgung aufklärten.

Im Jahr 2010 ging Chris zu einer anderen Schule und begann erneut die Übungen vorzuführen. Die Verwaltung und die Schüler hatten viel Kontakt mit Falun Dafa.

„Dies ist eine tibetische Schule, in der regelmäßig der Direktor und die Lehrer Informationsmaterialien über die Verfolgung erhielten und viele Materialien seit Jahren in der Schulbibliothek auslagen.Viele Kinder hatten bereits im Laufe der Jahre Flyer über Falun Dafa und die Erklärung über die wahren Umstände ich China erhalten. Sie waren gut informiert“ , sagte sie

Chris blieb bis 2013 in dieser Schule und zwei kleinen Einrichtungen, die zu dieser Schule gehörten

„Abgesehen davon, dass ich die Wirkung auf die Kinder und Lehrer sehen konnte, erkannte ich die wunderbare Gelegenheit auch in andere Dörfer und Schulen zu gehen, “ sagte sie.

Für Chris hat sich diese Pilgerfahrt, die vor 30 Jahren begann, zu einer Mission gewandelt. Eine Mission, welche die Lehre von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht in die Schulen Indiens trägt.

Jeden Sommer fährt sie nach Ladakh. Doch bevor sie losfährt, schickt Chris Plakate, Anstecknadeln und Flyer an die Bewohner, die sie gerne weitergeben. Selbst in die abgelegensten Regionen Indiens werden die Informationen weitergetragen. Erst letztes Jahr schickte Chris über 220 Pfund Material nach Ladakh.

Chris erinnerte sich daran, wie sie eines Tages etwas später als gewohnt nach Ladakh zurückkehrte und dann erfuhr, wie sehr die Leute sie vermissten. Mit Freudentränen in ihren Augen sprach Chris darüber, wie sie von den Menschen gefragt wurde: „Wo warst du? Warum bist du nicht gekommen?“

Quelle: ‚This woman teaches truthfulness, compassion, and tolerance to children in India‘

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