Kleinwüchsiger Puma namens Messi verzaubert tausende Internetnutzer

Diese außergewöhnliche Geschichte eines Pumas fasziniert das Internet. Aufgrund seiner Krankheit wollten viele Zoos ihn nicht haben, bis ein russisches Paar ihn entdeckte und bei sich aufnahm.

Messi der Puma ist ein ganz besonderes Haustier und verzaubert viele Internetnutzer. Der kleine Puma wurde am 30. Oktober 2015 im Zoo der Stadt Saransk geboren. Er und seine beiden Geschwisterchen wurden nach berühmten Fußballspielern benannt.

Messi hatte einen schweren Start in das Leben

Doch anders als seine Geschwister entwickelte sich Messi nicht normal. Seit seiner Geburt hatte er mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Zudem ist er 30 Prozent kleiner als ein durchschnittliches Puma-Männchen. Aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen wurde der kleine Puma von klein auf betreut und gewöhnte sich somit an den Menschen.

Seine Fehlentwicklung ist auch der Grund, warum Messi von vielen Zoos abgelehnt wurde und im Frühjahr 2016 in ein Zoo nach Penza gekommen ist. Doch auch dort akzeptierten ihn seine Artgenossen nicht. Zu seinem Glück entdeckte ihn eine erstaunliche Familie, die die liebevolle Großkatze adoptierte und ihm ein liebevolles Zuhause gab.

Nun lebt Puma Messi bei seinen neuen Adoptiveltern Alexander und Maria Dmitriev in einer Wohnung in der Nähe von Penza. Bevor sie Messi bei sich aufnahmen, haben sie viel Literatur studiert, um ihm angenehme Bedingungen zu schaffen. Sie wissen auch, dass dies kein dauerhaftes Zuhause für Messi ist, auch wenn sich Messi mittlerweile vollständig an das häusliche Leben angepasst hat.

„Er verhält sich wie eine Hauskatze“

Seit sie Messi aufgenommen haben, kümmern sich seine Pflegeeltern liebevoll um ihn, mit dem Wissen ein wildes Tier Zuhause zu haben. Vor allem übten sie mit ihm das Laufen. Denn zu Beginn lief der kleine Puma schlecht und konnte nicht einmal 200 Meter weit laufen. Seither machte Messi große Fortschritte.

Ein ausgewachsener männlicher Puma wiegt bis zu 75 Kilogramm. Messi wiegt jedoch nur 39 Kilogramm und damit nur fast halb so viel. Außerdem können ausgewachsene Pumas bis zu 5 Meter hochspringen, Messi dagegen nur 80 cm.

Sonst verhält sich Messi wie andere Katzen. Seine liebsten Hobbys: schlafen und spielen. „Es kam auch bereits vor, dass Messi sein Zuhause ein wenig umgestaltet hat“, sagte Alexander. „Es war vor ungefähr acht Monaten. Messi nahm aus der Badewanne ein Wäschekorb mit schmutziger Wäsche und zerstreute alles.“

Messi nimmt auch an einem Hundetraining teil

Mit seiner neuen Familie trainiert der zweijährige Puma mittlerweile mit Hunden seiner Größe, auch wenn er manchmal ein wenig Respekt vor ihnen hat. Er lernt dort sitzen, stehen, liegen und nebenher gehen.

„Jetzt lernen wir gerade, die Pfote zu geben. Aber damit klappt es noch nicht sehr gut“, sagt sein Pflegevater. Dafür hat das russische Paar extra einen Trainer gesucht. „Wir sind auf die Website eines Trainers gestoßen, der sich mit vielen Hunden verschiedener Rassen beschäftigt. Es gibt dort Dackel, Hirtenhunde, Dobermänner und Rottweiler“.

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Die Nachbarn haben keine Angst vor Messi

Als die Familie den Puma aufnahm, wussten die Nachbarn noch nichts von dem neuen Mitbewohner von nebenan. Alexander und Maria haben zugegeben, dass sie anfangs Angst auf die Reaktionen der Nachbarn hatten. Zu ihrer Freude waren die Nachbarn sehr freundlich. Sie sahen Messi wie ein ganz normales Haustier.

Doch Messi erfreut nicht nur die Gastgeber und Nachbarn mit seiner Schönheit, sondern auch Tausende von Internetnutzern. Alles begann mit einem Foto auf Instagram. Seit dem wurden immer mehr Menschen auf Messi und seine Geschichte aufmerksam. Mittlerweile hat Messi einen eigenen Instagram-Account und einen YouTube-Kanal.

Aufgrund seiner Krankheit wird Messi weiterhin viel Hilfe und Training brauchen. Ob eine Chance besteht, dass Messi später in einem Reservat leben kann, ist bislang noch unklar. Es wird sich in Zukunft zeigen, ob der kleine Puma körperlich in der Lage ist in freier Natur zu überleben. Bis dahin lebt Messi weiter bei Alexander und Maria.

Alexander und Maria wissen, dass sie sich später, Messi zu liebe, trennen müssen. Ein Puma gehört eben in die Natur und nicht in eine Wohnung.

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