Nachbarschaftshilfe bei -7°C: Polizist zur rechten Zeit am rechten Ort

„Auf meiner Temperaturanzeige war es minus 7 Grad; ich sah etwas Ungewöhnliches, fuhr aber weiter,“, so die Worte von Polizist Jordan Gaiche

Aufgrund unserer allzu negativen Einstellung vergessen wir viel zu schnell, dass Menschen auch viel Gutes tun können. Dazu gehört nicht viel; manchmal reicht es aus, jemanden zuzuhören.

Streifenpolizist Jordan Gaiche war am Montag, den 5. Februar, um 2 Uhr früh in der Nachbarschaft unterwegs, als er etwas Ungewöhnliches entdeckte. Er hätte einfach weiterfahren können, aber er blieb stehen und mischte sich ein. Er entschied zu helfen, nachdem er sich das Problem hat schildern lassen. Aus dieser Kleinigkeit entstand etwas Lebensveränderndes.

„Ich schaute auf mein Thermometer im Auto, das Minus 7 Grad anzeigte”, schrieb der Polizist auf seiner Facebook-Seite. „Ich fuhr weiter, obwohl es mir schon sehr seltsam vorkam, was ich da entdeckte.“ Das hätten alle anderen wohl auch so gemacht, wenn sie so etwas gesehen hätten. Nicht so der Polizist Gaiche; seine innere Stimme sagte ihm, dass er anhalten müsse. Also kehrte er um, parkte den Wagen und fragte den Mann, ob er Hilfe benötige.

Gaiche stieß auf einen Kriegsveteranen, der Unterstützung benötigte

„Der Mann gab an, dass er seinem Nachbarn helfen wolle, aus seinem motorisierten Fernsehsessel aufzustehen, so wie er es schon öfter gemacht habe“, schrieb der Polizist.

Um seinem Nachbarn zu helfen, lief dieser Mann mitten in der Nacht bei minus 7 Grad in T-Shirt und kurzen Hosen herum. Berührt von seiner Hilfsbereitschaft fragte Gaiche den Mann, ob er ihm dabei behilflich sein könne.

Gaiche fand dabei etwas wirklich Schockierendes vor: Ein älterer, übergewichtiger Marineveteran, der zweimal in Vietnam gedient hatte, saß in seinem kaputten Fernsehsessel festgeklemmt. Offensichtlich hatte er gesundheitliche Probleme und war an einer Sauerstoffmaschine angeschlossen.

„Es war augenscheinlich, dass der Mann die meiste Zeit seines Lebens in dem Sessel verbrachte“, schrieb Gaiche.

Beide gaben ihr Bestes, den Stuhl zu reparieren, aber es stellte sich heraus, dass dieser ersetzt werden musste. Es war so beschädigt, dass es unmöglich war, den Mann nach oben zu bewegen, ohne ihn dabei zu verletzen.

Der Nachbar riet dem Veteran, sich etwas Neues anzuschaffen, aber seine Frau beteuerte, dass sie sich die 2000 Dollar für einen neuen Stuhl nicht leisten könnten. Davon sehr berührt, kehrte Gaiche noch einmal zurück und fragte, ob es in Ordnung wäre, wenn er eine Spendenaktion in die Wege leiten würde, um dem Veteranen zu helfen.

Davon sehr angetan versprach die Ehefrau ihm die notwendigen Unterlagen für den Stuhl zu übermitteln. Gaiche postete die Geschichte dann auf seiner Facebook-Timeline, um Spender zu finden. Kurz darauf war er völlig von den Socken.

„Die Welt ist doch ein guter Ort”

„Ungefähr um 5 Uhr früh habe ich das Spendengesuch gepostet”, schrieb Gaiche.” Schon eine Stunde später haben mir über ein Dutzend Menschen ihre Hilfe zugesichert.“

Menschen aus den unterschiedlichsten Landesteilen, mit denen Gaiche fast keinen Kontakt gehabt hatte oder die er noch nicht einmal persönlich kennen gelernt hatte, spendeten für den alten Mann. Jeder gab wischen 25 und 100 Dollar und in kürzester Zeit hatte Gaiche genug Geld zusammen, um einen neuen Stuhl zu kaufen.

„Es war einfach unglaublich, wie groß die Hilfsbereitschaft für den alten Mann war”, schrieb der Polizist.

Insgesamt haben 21 Menschen nicht nur für den Stuhl gespendet, sondern auch für jemanden, den sie niemals zu Gesicht bekommen würden. Diese Erfahrung hat Officer Gaiche tief beeindruckt.

„Die Moral dieser Geschichte ist, das man nur die Augen offen halten muss, um festzustellen, zu welch großartigen Dingen Menschen in der Lage sind“, schrieb Gaiche auf Facebook. „Diese Welt ist ein absolut guter Platz.“

Übersetzt und überarbeitet: Jacqueline Roussety

Quelle: Officer was on patrol at 2AM when he sees very odd thing. But when he turns back—it’s heartbreaking

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