17 drastische Bilder zeigen die Veränderung unserer Erde in den letzten 100 Jahren

Manchmal zeigen sich Veränderungen erst durch den Blick von oben ... Die NASA veröffentlichte Bilder, auf denen zu sehen ist, wie sich unsere Erde in den letzten Jahren veränderte - und das ist teilweise beängstigend.

Einige Bilder sind im Abstand von 100 Jahren entstanden, zwischen anderen liegen gerade einmal fünf Jahre. Kaum zu glauben, oder? Sei es natürlich bedingt oder vom Menschen gemacht, die Veränderungen unserer Erde sind überall zu sehen.

In Gebieten, wo sich vor 50 Jahren noch üppige Flussoasen befanden, ist heute nur noch Wüste. Andererseits haben Staudämme und Bewässerungsanlagen dazu beigetragen, dass viele Regionen grüner geworden sind. Doch eins sollten wir nie vergessen – im Vergleich zu Mutter Natur ist der Mensch winzig klein …

#1 – Carroll Gletscher, Alaska. August 1906 — September 2003

Wo sich einst Gletscherschutt auftürmte, wachsen heute Moose, der Gletscher an sich ist fast gänzlich verschwunden.

#2 – Powell Lake, Arizona und Utah. März 1999 — Mai 2014

Heute muss man schon genau hinsehen, um noch einen See zu erkennen. Intensive Trinkwassernutzung und mehrere Dürren haben den See deutlich schrumpfen lassen.

#3 – McCarty Gletscher, Alaska. Juli 1909 — August 2004

Gletscher? Was für ein Gletscher? – Auch hier ist das Eis kaum noch vorhanden.

#4 – Lake Oroville, Kalifornien. Juli 2010 — August 2016

Das passiert, wenn sechs Jahre lang kaum Regen fällt. Nachdem das zweite Bild entstanden ist, hat es jedoch so stark geregnet, dass besonders die Städte mit Überflutungen kämpfen mussten.

#5 – Pedersen Gletscher, Alaska. Sommer 1917 — Sommer 2005

Noch ein Gletscher in Alaska. Der ehemalige Gletschersee ist verlandet und dient nun als Weidefläche, vor 100 Jahren undenkbar.

#6 – Aralsee, Zentralasien. August 2000 — August 2014

Das vermutlich bekannteste „Opfer“ des Klimawandels. Aufgrund fehlender Niederschläge und intensiver Nutzung sank der Wasserspiegel des Aralsees und große Flächen versandeten. Einzig der Kleine Aralsee im Norden hat noch ausreichend Wasser, das durch einen Damm vom ungebremsten Ablaufen gehindert wird.

#7 – Bärengletscher, Alaska. Juli 1909 — August 2005

Alaska, noch ein Gletscher – und wieder das gleiche Bild: Damals Gletscher, heute Wiese.

#8 – Wälder in Rondonia, Brasilien. Juni 1975 — August 2009

Der Brasilianische Regenwald leidet unter dem Menschen besonders. Holzexporte und Landwirtschaft bedrohen nicht nur den Wald, sondern auch viele der einst zahlreichen Tierarten.

#9 – Muir Gletscher, Alaska. August 1941 — August 2004

Durch einen natürlichen Damm konnte der Gletschersee des Muir Gletschers nicht abfließen. Mit dem Rückgang des Eises, wurde der See immer größer.

#10 – Fluss Dasht, Pakistan. August 1999 — Juni 2011

Es geht auch anders: Der Mirani Staudamm in Pakistan versorgt die Region mit Trinkwasser und Strom, lässt jedoch noch genug Wasser durch, um den natürlichen Flusslauf zu erhalten. Dank des Wassers siedelten sich ebenfalls viele Bauern in der Region an und unzählige Felder entstanden.

#11 – Das Matterhorn, Schweizer Alpen. August 1960 — August 2005

Das Matterhorn, einst mehr Schnee als Fels, zeigt sich heute oft nur noch von seiner felsigen Seite. Schnee, der das ganze Jahr über liegen bleibt, wird immer seltener.

#12 – „Great Man-Made River“-Prjekt, Libya. April 1987 — April 2010

Es war und ist das größte Projekt zur Trinkwasserversorgung der Welt. Ein Netzwerk auch Rohren, Aquädukten und Brunnen – einige mehr als 500 Meter tief – versorgen die libysche Wüste mit Wasser, das seit der letzten Eiszeit in unterirdischen Reservoirs lagert.

#13 – Qori Kalis Gletscher, Peru. Juli 1978 — Juli 2011

Auch am anderen Ende von Amerika schmelzen die Gletscher. In Peru zeigt sich ein ähnliches Bild wie in Alaska. Auch die europäischen Gletscher in Skandinavien oder den Alpen sind davon betroffen.

#14 – Wälder um Mabira, Uganda. November 2001 — January 2006

In Uganda dagegen hat die Natur gewonnen. Die Wälder um Mariba sind allein in den letzten fünf Jahren um etwa 30-40 % gewachsen.

#15 – Toboggan Gletscher, Alaska. Juni 1909 — September 2000

Ohne Worte

#16 – Mar Chiquita Lake, Argentinien. July 1998 — September 2011

Steigende Temperaturen und der Bedarf von mehr Trinkwasser lassen auch in Argentinien die Seen dahinschwinden. Von 1998 bis 2011 hat sich das „Mar Chiquita“ etwa halbiert.

#17 – Wälder in Uruguay, März 1975 — Februar 2009


Dank strikter Überwachung und groß angelegten Anpflanzungen wuchs die Waldfläche in Uruguay in den letzen Jahren von 45.000 Hektar auf über 900.000 Hektar. Trotzdem sank im gleichen Zeitraum die Zahl der Pflanzen- und Tierarten.

 

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