Neunjährige Japanerin mischt Skateboarder-Szene auf

Für den ultimativen Kick hat sie gerade begonnen, von Bussen zu springen: Sky Brown ist die jüngste professionelle Skateboarderin der Welt.

Mit ihren neun Jahren ist die kleine Japanerin bereits ein Star im Internet. Auf einem Skateboard stand sie bereits, bevor sie überhaupt laufen lernte. Heute reist das Mädchen zu Wettbewerben auf der ganzen Welt und nimmt es locker mit erwachsenen Konkurrentinnen auf. Ihren ersten großen Sponsorenvertrag zog sie im Alter von sieben Jahren an Land.

Jetzt hat die Schülerin die Olympischen Spiele 2020 in Tokio im Visier, wo der Hipster-Sport neben Surfen, Karate, Klettern und Baseball/Softball olympische Disziplin wird. „Ich habe viel über Olympia in Tokio nachgedacht“, sagt sie in einem von ihren Eltern eingerichteten Skater-Park in ihrer Heimatstadt Miyazaki im Südwesten Japans. „Ich bin dann vielleicht zwölf oder so. Wenn ich gewinne, das wäre so cool. Aber vor allem will ich dort Spaß haben und ich selbst sein.“

Sky will für Japan antreten

Mit einer japanischen Mutter und einem britischen Vater hat Sky keine Zweifel, welches Land sie vertreten will: „Ich möchte bei den Olympischen Spielen in Tokio für Japan skateboarden, weil ich hier geboren wurde und alle meine Freunde und meine Schule hier sind“, sagt sie, bevor sie mit wehenden Haaren zu halsbrecherischen Sprüngen startet. „Ich habe eigentlich keine Angst. Ich liebe skateboarden, weil ich mich damit frei fühle.“

Größter Fan der 1,23 Meter großen Sportlerin ist ihr sechsjähriger Bruder Ocean, der ihr für 2020 olympisches Gold prophezeit. Die Geschwister sind unzertrennlich: Sie skateboarden zusammen, surfen zusammen und schlafen sogar im selben Bett. Unter dem Namen „Besties“ haben sie einen Instagram-Account mit mehr als 92.000 Followern. Daneben sammelt Sky Spenden für benachteiligte Kinder in Kuba und Kambodscha.

Mit eiserner Entschlossenheit perfektioniert sie einige teuflische Tricks, die keine andere Frau beherrscht. Ihr Vater Stu räumt ein, er habe anfangs versucht, seine waghalsige Tochter von dem Sport abzubringen. „Bevor sie drei Jahre alt war, wollte ich nicht, dass sie auf ein Skateboard steigt. Ein kleines Mädchen will man in Watte packen. Aber es war das einzige Spielzeug, zu dem sie immer wieder zurückkehrte.“

Auch ihre Mutter Mieko, die ihre Tochter gerne mit Pfannkuchen versorgt, bekam es schon mal mit der Angst zu tun: „Ich hatte Schweißausbrüche, als sie zum ersten Mal von diesem Bus sprang“, sagt sie. „Doch ich vertraue ihr. Wenn sie es sich zutraut, glaube ich ihr das.“

Sky will gerne überall „mitmischen“

Dieses Jahr hofft sie auf ihre erste Teilnahme bei der Extremsport-Meisterschaft X Games. Doch einige Veranstalter lassen eine so junge Skaterin nur widerstrebend zu Wettbewerben zu. „Sie können sie nicht ewig fernhalten“, sagt Vater Stu schulterzuckend. Für das Skateboarden gebe es nun keine olympische Altersgrenze.

Nach beeindruckenden Shows in Großbritannien, Schweden und Singapur 2017 dürfte die Olympia-Qualifikation für die quirlige Schülerin nur eine Formalität sein. „Ich will zu Olympia, solange ich jung bin“, betont sie. „Ich will nicht warten, bis ich 16 bin. Ich will allen kleinen Mädchen zeigen, dass es möglich ist.“ (ric/ogo)

Hier können Sie ihre Künste bewundern:

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