Saarländer baut Wildunfall – mit Känguru

Im saarländischen Landkreis St. Wendel hat am Sonntagabend ein Pkw-Fahrer ein Känguru angefahren. Die Polizei war wenig überrascht.

Wildunfälle kommen immer wieder vor, besonders nachts und in ländlichen Gebieten, doch mit diesem Tier konnte im Saarland wirklich niemand rechnen. Wie die Polizei mitteilte, wählte ein PKW-Fahrer gegen 23 Uhr den Notruf und sagte, er habe zwischen Wolfersweiler und Walhausen ein Känguru angefahren.

Hans-Jürgen Kugel, seines Zeichens Polizeihauptkommissar, war allerdings nicht sehr überrascht. Zu L’essentiel.lu sagte er: „Bereits seit geraumer Zeit laufen zwei Kängurus im Raum Nohfelden herum.“ Jedoch wisse die Polizei nicht, woher die Tiere stammen. Kein Zoo, Tierpark oder Wildpark vermisst die Tiere, so der Kommissar weiter.

Trotz Bremsmanöver hat ein Tier den Unfall nicht überlebt und wurde von den Beamtem tot aufgefunden. Das andere habe nach Angaben des Fahrers, die Straße ohne Verletzung überquert und sei im angrenzenden Feld verschwunden. (dts/ts)

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