Die spannendsten Funde der Vergangenheit – Teil 1

Unzählige Geheimnisse der Vergangenheit liegen in der Erde versteckt. Viele von ihnen werden jedoch nur zufällig entdeckt und stellen auch die besten Wissenschaftler immer wieder vor neue Rätsel.

Die Mumie von Qilakitsoq

Eine verlassene Siedlung in West-Grönland erlangte 1972 traurige Berühmtheit. Zwei Brüder waren bei einer Schneehuhnjagd, als sie das Grab einer Inuit-Familie aus dem 15. Jahrhundert entdeckten. Aufgrund der extrem guten Konservierungsbedingungen waren vier der acht Leichen außergewöhnlich gut erhalten geblieben. Die Toten stammten mit großer Wahrscheinlichkeit aus der Thule-Kultur.

Besonders schaurig ist die Säuglingsmumie aus Grab 1, die auf dem ersten Blick wie eine Puppe erscheint. Bei der Mumie handelt es sich um einen sechs Monate alten Jungen.

Die Forscher sind sich nicht sicher, ob das Kind bereits tot war, als es vor mehr als 500 Jahren begraben wurde. Denn gemäß einer alten Tradition dieses Volkes wurden Kinder bis zwei Jahre lebendig begraben, wenn ihre Mutter verstorben ist.

Die Büste der Nofretete

Sie gilt als eine der schönsten Frauen, die je auf dieser Welt gelebt hat. Zusammen mit ihrem Mann Echnaton begründeten sie eine neue Religion, in der Sonnegott Aton als der alleinige Gott galt. Ägyptologen vermuten, dass Nofretete nach dem Tod ihres Mannes eine kurze Zeit lang über Ägypten regierte.

Doch wir wüssten heute nichts mehr über von ihrer Schönheit, wenn 1912 nicht Ludwig Borchardt und sein Assistent Hermann Ranke ihre Büste ausgegraben hätten. Oder etwa doch nicht? Denn immer wieder werden Zweifel laut, die vermuten lassen, dass die Büste gar nicht echt sei. Sie sei lediglich das Produkt eines sehr guten Kunstfälschers.

Das Mammut aus dem Acker

Da staunte James Bristle, ein Bauer aus Michigan, nicht schlecht, als er bei Arbeiten auf seinem Acker die Knochen eines 15.000 Jahre alten Wollmammuts entdeckte. Er und ein Bekannter waren gerade dabei eine Entwässerung für das Feld anzulegen, als der erste Knochen zutage trat. „Es war von oben bis unten komplett mit Schlamm bedeckt. Deshalb dachten wir zuerst, es wäre ein verbogener Zaunpfahl.“

Die Wissenschaftler vermuten, dass das Mammut etwa 45 Jahre alt war, als es von Jägern erlegt wurde. Insgesamt machten die ausgegrabenen Knochen des Mammuts 30 bis 40 Prozent des gesamten Körpers aus.

Stonehenge

Es ist ein über 5.000 Jahre altes Steinmonument aus Wiltshire in England, das einen Einblick in die frühen astronomischen Kenntnisse der damaligen Menschen gibt. Der Steinkreis war zur Wintersonnenwende ausgerichtet, entstand in drei Bauabschnitten und wurde mit mehr als dreißig Millionen Arbeitsstunden errichtet.

Dass die Kreisanlagen aus Stein wahrscheinlich Bauten für einen Vorfahrenkult darstellten, scheinen die mehr als 200 Brandbestattungen zu belegen. Da die Menschen Himmelserscheinungen häufig mit den Toten in Verbindung brachten, war Stonehenge auf den Gang von Sonne und Mond ausgerichtet.

Diese Bauten scheinen allerdings kein jungsteinzeitliches Phänomen aus England zu sein. Archäologen entdeckten 1991 in Goseck (Sachsen) eine ähnliche Anlage. Allerdings wurde diese einst aus Holz erbaut und diente wohl einem ähnlichen Zweck wie Stonehenge.

Ein Wikinger-Massengrab aus England

Im englischen Dorset häufen sich die Skelette. Arbeiter entdeckten 2009 bei Bauarbeiten für eine Umgehungsstraße im Südwesten Englands ein Massengrab, mit 50 Skeletten, die allesamt enthauptet waren.

Archäologen fanden heraus, dass es sich bei den Toten um Wikinger handelte, die alle etwa 20 Jahre alt waren. Aufgrund des jungen Alters vermuten sie, dass es sich hierbei um Krieger handelte, die geschlagen und später von den Gewinnern der Auseinandersetzung enthauptet wurden.

Mehr spannende, außergewöhnliche und mysteriöse Funde gibt es in Teil 2 und erscheint in Kürze.

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