Aktuelle Nachrichten – International
29.03.2010
Manila (apn) Der wegen eines Massakers im Süden der Philippinen angeklagte Chef des Ampatuan-Clans und seine Anhänger werden nicht mehr der Verschwörung zum bewaffneten Aufstand beschuldigt. Der zuständige Richter ließ den Vorwurf aus Mangel an Beweisen fallen, wie am Montag bekannt wurde. Dennoch bleiben Andal Ampatuan, seine vier Söhne und Dutzende weitere Clan-Mitglieder, die nach wie vor unter Mordverdacht stehen, in Haft. Bei dem Massaker am 23. November auf der Insel Mindanao kamen 57 Menschen ums Leben. Hintergrund der Bluttat Ende November im Westen der Insel Mindanao war eine Gouverneurswahl in der Provinz Maguindanao. Der Ampatuan-Clan wollte offenbar die Kandidatur eines politischen Rivalen verhindern. Unter den Todesopfern waren mehr als 30 Journalisten, die über den Konflikt berichten wollten. (AP)
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