Aktuelle Nachrichten – Menschen & Meinungen
09.08.2006
Hamburg - Die meisten Geschwisterkinder sind froh, mit Bruder oder Schwester aufzuwachsen. Nur sechs Prozent von ihnen würden lieber alleine sein, wie eine Umfrage der Zeitschrift «Eltern Family» unter 1.766 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 9 und 19 Jahren ergab. Von den Befragten hatten 87 Prozent Geschwister, 13 Prozent waren Einzelkinder. Von den Einzelkindern wollten immerhin 29 Prozent keine Geschwister.
Besonders wichtig war den befragten Kindern, mit ihren Geschwistern gemeinsam spielen zu können (46 Prozent). Etwa ein Drittel gab an, besonders schön sei es, nicht allein zu sein. Rund 30 Prozent sagten, sich gegenseitig helfen und trösten zu können, sei ein großer Vorteil.
Eine Realschülerin im Alter von 15 Jahren sagte dem Blatt, es sei schön, nicht allein gegen die Eltern ankämpfen zu müssen. Ein zwölfjähriger Förderschüler gab an, seine Geschwister brächten ihn zum Lachen und darum sei es immer lustig. Hingegen zeigte sich eine 15-jährige Förderschülerin glücklich, allein zu sein: «Ich bin froh, dass ich keine Geschwister habe. Dann müsste ich mein Zimmer teilen, bekäme weniger Taschengeld und stünde auch sonst schlechter da.»
(AP)