Kahle Männer werden als klüger, dominanter und männlicher wahrgenommen, sagt eine Studie

Fußballstar Zinedine Zidane, Bruce Willis, und Jeff Bezos, CEO von Amazon.com haben eines gemeinsam: Sie sind kahlköpfig und waren in ihrer Branche sehr erfolgreich. Kahlköpfige Männer würden von ihrem Umfeld als intelligenter und erfolgreicher wahrgenommen, postuliert eine neue Studie von Forschern aus Pennsylvania.

Wenn ein Mann eine Glatze bekommt, wird das selten als die beste Zeit seines Lebens angesehen. Es wird allgemein als Defekt oder als Zeichen des Alterns gedeutet. Mehrere Forschungsergebnisse stellen jedoch die Richtigkeit dieser Bewertung in Frage. Kahlköpfige Männer würden von ihrem Umfeld oft als intelligenter oder erfolgreicher wahrgenommen, heißt es.

Kahle Männer werden als mächtiger, autoritärer und einflussreicher wahrgenommen

Fußballstar Zinedine Zidane, Bruce Willis, Jeff Bezos und andere haben eines gemeinsam: Sie alle waren in ihrer Branche erfolgreich… und sie „haben den Ball im Griff“. Laut einer Studie, die von Forschern an einer Universität in Pennsylvania in den USA veröffentlicht wurde, werden kahle Menschen als mächtiger, autoritärer und einflussreicher wahrgenommen als Männer mit Haaren.

Um zu diesen Ergebnissen zu kommen, hat Albert Mannes, der die Studie leitete, Männer und Frauen gebeten, die Führungsqualitäten verschiedener Männer anhand von Fotos zu bewerten. Ein erstes Ergebnis stellte die Glatzköpfigen über die anderen.

Dann zeigte der Forscher die Fotos von Männern mit Haaren, auf denen die Haare wegretuschiert waren und im Vergleich dazu die Originalfotos mit Haaren. Die Abstimmung erfolgte erneut zugunsten der Glatze.

Es scheint, so der Professor, dass unser kollektives Unbewusstes kahle Männer als männlicher wahrnimmt. Zum Beispiel hätten sie eine tiefere Stimme. „Das Bild von Militärangehörigen oder Athleten mit glatter Haut erhält diese Wahrnehmung von Männlichkeit aufrecht“, erklärt der Wissenschaftler. Andere physische Kriterien werden ebenfalls als Zeichen der Männlichkeit wahrgenommen: schmale Augen und Lippen, breite Gesichter und quadratische Kiefer.

Testosteron – Glatzköpfe sind nicht automatisch potenter

So manches, was über Männer mit Glatze verbreitet wird, gehört allerdings eindeutig in das Reich der Legenden. Zum Beispiel der Ruf der größeren Potenz von Glatzköpfen. Es wurde lange behauptet, dass Haarausfall mit einem hohen Testosteronspiegel verbunden ist. In Wirklichkeit ist der Sachverhalt ein wenig anders: Kahlköpfigkeit wird nicht durch Testosteron verursacht, sondern durch das DHT-Hormon. Die Überlegenheit der „sexuellen Potenz“ kahler Männer ist daher nur eine Phantasie.

Albert Mannes hat sich sogar selbst den Schädel rasiert, um seine Hypothesen zu bestätigen. Allerdings funktionieren die Hypothesen nicht bei Männern mit Halblglatze, wie er feststellen musste .

„Der Haarausfall ist die deprimierendste Periode für einen Mann“, sagte Albert Mannes dem Magazin Business Insider. „Anstatt Hunderte von Euro auszugeben, um das Phänomen umzukehren, können Sie sich auch gleich den Kopf rasieren, um sich selbst anzunehmen und sich wieder wohl zu fühlen.“

Quelle: D’après une étude, les hommes chauves sont perçus comme plus intelligents, plus dominants et plus masculins

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