Was ist der Unterschied zwischen Meditation und Achtsamkeit?

Eine aktuelle Studie fand heraus, dass Meditation einem mehr Kontrolle über Emotionen geben kann, auch wenn man ansonsten nicht achtsam mit sich umgeht. „Unsere Erkenntnisse belegen nicht nur, dass die Meditation die emotionale Gesundheit verbessert, sondern dass Menschen diese Vorteile unabhängig von ihrer natürlichen Fähigkeit achtsam zu sein, bewusst erwerben können", sagte Yanli Lin von der Michigan State University. „Es braucht nur etwas Übung.“

Eine aktuelle Studie fand heraus, dass Meditation einem mehr Kontrolle über Emotionen geben kann, auch wenn man ansonsten nicht achtsam mit sich umgeht.

In Berichten, die in der Zeitschrift „Frontiers in Human Neuroscience“ veröffentlicht wurde, zeichneten Psychologen auf, wie die Hirnaktivität bei Menschen reagierte, als sie nach einer Meditation auf verstörende Bilder blickten. Die Teilnehmer waren in der Lage, ihre negativen Emotionen ebenso gut zu zähmen, wie die Teilnehmer, die generell sehr achtsam durchs Leben gehen. Bei den anderen Teilnehmern konnte die innere Ruhe sie vor allzu schlimmen Gefühlen schützen.

„Unsere Erkenntnisse belegen nicht nur, dass die Meditation die emotionale Gesundheit verbessert, sondern dass Menschen diese Vorteile unabhängig von ihrer natürlichen Fähigkeit, achtsam zu sein, bewusst erwerben können“, sagte Yanli Lin, ein Student der Michigan State University und Leiter der Studie. „Es braucht nur etwas Übung.“

Das ist alles höchst Interessant werden Sie sich jetzt sagen, aber, braucht es nicht generell eine gewisse Sensibilität und Achtsamkeit überhaupt, um meditieren zu können? Geht es bei beiden Prozessen, der Meditation und Achtsamkeit, nicht darum, einfach still zu sitzen und möglichst an nichts zu denken?

Was genau sind die Unterschiede zwischen Meditation und Achtsamkeit? Was genau sind die jeweiligen Vorteile dieser fernöstlichen Weisheit?

Was ist Meditation?

Meditation ist eine praktische Handlung. Es ist eine bewusste Aktivität, durch die wir unsere Gehirne lehren und steuern, wie man nicht nur äußerlich ruhig, sondern auch eine innere Ruhe findet, sich zu konzentrieren und sich seiner Gedanken und Emotionen bewusst sein zu können. Es ist etwas, das wir in der heutigen überreizten Welt regelmäßig üben müssen, um uns zu verbessern. Nur so gelingt es einem, sich nicht permanent von außen steuern zu lassen.

„Das Ausüben von bewusster Konzentration, wie wir das in der Meditation erfahren, erfordert eine gewisse Willenskraft. Es gibt einen Grund, warum Buddhisten Meditationshallen und Klöster bauen. Sie versuchen, sich eine Umgebung zu erschaffen, die frei aller Ablenkung ist „, schreibt der Gründer von „OMG. Ich kann meditieren!“

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist ein Zustand des Seins. Wenn wir aufmerksam leben, bemühen wir uns, jeden Augenblick bewusst zu erleben und bemerken genau, was in uns vorgeht, wie es uns geht. Achtsamkeit erfordert keine Einsamkeit, Musik oder Führung. Für manche Menschen, wie die in der oben genannten Studie erwähnt, ist Achtsamkeit nicht einmal eine Übung. Es ist ein sehr bewusstes Leben und im Einklang mit sich selbst zu sein. Ein Zustand, den nicht wirklich viele Menschen in der heutigen Zeit spüren.

Achtsamkeit bedeutet, in der Gegenwart aufmerksam zu sein, im Augenblick zu leben, und nicht permanent alles zu be- und verurteilen. Die Dinge mehr anzunehmen, wie sie sind. Nur so erfährt man den Moment des Augenblicks.

So ist Achtsamkeit eine gute Voraussetzung für die Meditation, aber das Gegenteil ist nicht unbedingt zutreffend. Meditation ist eine Übungssache, die jeder durchaus erlernen kann. Es gibt gewisse Vorteile, generell achtsamer durchs Leben zu gehen. Es verbessert soziale Beziehungen, reduziert Angst und Depressionen und ist eine bessere Antwort auf Stress!

(Übersetzt und bearbeitet von Jacqueline Roussety)

Quelle: What’s The Difference Between Mindfulness And Meditation?

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