Aktuelle Nachrichten – China - Menschenrechte
02.01.2012
Peking – Vor dem Abriss einer Moschee ist es in der nordwestchinesischen Provinz Ningxia zu gewaltsamen Protesten gekommen. Nach Angaben des Informationszentrums für Menschenrechte und Demokratie in Hongkong vom Montag wurden dabei rund 50 Demonstranten verletzt und mehr als 100 festgenommen. Zuvor war die Moschee als "illegale religiöse Stätte" deklariert worden. Etwa 1.000 Polizisten rückten an, um den Abriss des Gotteshauses durchzusetzen. Die Moschee wurde von Angehörigen der chinesischen Hui-Minderheit genutzt. In der Vergangenheit hatte es wiederholt Auseinandersetzungen zwischen den muslimischen Hui-Chinesen und der Mehrheit der Han-Chinesen gegeben.
(dapd)
Pressefreiheit und Gewalt: Einheimische Journalisten besonders gefährdet
(21.12.2011)
China: Heftige Bauernproteste und Trauer in Wukan
(17.12.2011)
Chinesisches Regime nutzt buddhistischen Tempel als Gehirnwäschezentrum
(28.11.2011)
Falun Gong erinnert an die 12 Jahre andauernde Verfolgung in China
(19.07.2011)