Aktuelle Nachrichten – Umweltpolitik
23.11.2011
Foto: AP Photo/Ferdinand Ostrop
Gorleben – Typische Formen des Protestes gegen den Castor sind:
- Die Sitzblockade, bei der die Beteiligten sich auf der Route des Atommüll-Transports niederlassen. Beim kommenden Transport plant die Aktion "WiderSetzen" Sitzblockaden auf Gleisen, die Gruppe "X-tausendmalquer" auf Straßen am Zwischenlager
- Die Treckerblockade, die seit Jahrzehnten zum Protestrepertoire im Landkreis Lüchow-Dannenberg gehört. Dabei verstellen Landwirte Straßen und Zufahrtswege mit ineinander verkeilten Treckern, um den Castor-Transport aufzuhalten.
- Das "Schottern", das Entfernen von Schottersteinen aus dem Gleisbett der Bahnstrecke von Lüneburg nach Dannenberg. Es soll den betroffenen Schienenabschnitt für den Castor-Zug "unbefahrbar machen", wie es in der Erklärung "Castor? Schottern! 2011" heißt.
- Die Ankettungen, bei denen Blockierer Schienenwege oder Straßen mit ihrem Körper für den Castor-Transport unpassierbar machen. Dabei stecken die Demonstranten in der Regel mit einem Arm in einem Betonblock, der wieder im Gleisbett oder in der Straße verankert ist. Spezialisten der Polizei mussten in der Vergangenheit Ankett-Vorrichtungen oft mühsam zerlegen. Dadurch wurden Castor-Transporte um Stunden verzögert. (dapd)
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