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Atomkraftgegner Großdemonstration in Gorleben geplant

DAPD

14.07.2008

Als Zeichen des Protestes stehen ein gelber Buchstabe A und ein gelbes Fass mit einem Radioaktivitätszeichen in einem Vorgarten in Gross Vahlberg. Anwohner demonstrieren gegen das atomare Versuchsendlager in der Schachtanlage Asse II in Remlingen bei Wolfenbüttel. Das Versuchsendlager, das vom GSF Foschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in der Helmholtz Gemeinschaft München betrieben wird, steht in der Diskussion, weil kontaminierte Lauge in den Stollen fließt. (AP Photo/Joerg Sarbach)
Als Zeichen des Protestes stehen ein gelber Buchstabe A und ein gelbes Fass mit einem Radioaktivitätszeichen in einem Vorgarten in Gross Vahlberg. Anwohner demonstrieren gegen das atomare Versuchsendlager in der Schachtanlage Asse II in Remlingen bei Wolfenbüttel. Das Versuchsendlager, das vom GSF Foschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in der Helmholtz Gemeinschaft München betrieben wird, steht in der Diskussion, weil kontaminierte Lauge in den Stollen fließt. (AP Photo/Joerg Sarbach)

Lüchow – Atomkraftgegner haben für den Herbst eine bundesweite Demonstration in Gorleben angekündigt. Anlässlich des nächsten geplanten Castor-Transports in das atomare Zwischenlager rief die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg für Anfang November zu Protestaktionen auf.

Die Atommüllentsorgung sei weiterhin ungelöst, die einzigen beiden Atommülldeponien auf deutschem Boden, Asse II und Morsleben, seien havariert, erklärte die Bürgerinitiative am Montag in Lüchow: „Das aktuelle politische Trommelfeuer für die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke ist angesichts dieses Atommülldilemmas eine Provokation.“

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und die Umweltorganisation Robin Wood erwarten eine große Beteiligung an den Aktionen in Gorleben. „Da braut sich eine ganz große Wut zusammen“, sagte Robin-Wood-Energiereferent Dirk Seifert der Nachrichtenagentur AP. „Wir gehen davon aus, dass es eine sehr große Demonstration mit vielen Aktionen geben wird“, fügte er hinzu.

BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz verwies zudem auf die bundesweite Herbstkonferenz der Anti-Atombewegung Anfang September in Braunschweig. Dort würden unter anderem weitere Protestaktionen besprochen, sagte er der AP. (AP)

 

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