Bratislava – Bei dem schweren Grubenunglück in der Slowakei sind vermutlich 20 Bergleute getötet worden. Bis Dienstagmorgen wurden sieben Leichen geborgen. Es sei unwahrscheinlich, dass von den 13 weiteren vermissten Bergleuten noch jemand überlebt habe, sagte Wirtschaftsminister Lubomir Jahnatek. Ministerpräsident Robert Fico sprach von einer großen Tragödie. Seine Regierung wollte noch am Dienstag zu einer Sondersitzung zusammenkommen.
Die Arbeiter hatten am Montag versucht, in der Kohlegrube Handlova rund 200 Kilometer nordöstlich von Bratislava ein Feuer zu löschen. Zunächst waren neun Arbeiter in die Grube einfahren, elf weitere folgten als Verstärkung. Dann kam es in 330 Metern Tiefe zu einer Gasexplosion, bei der die Kumpel verschüttet wurden. Ein Kontakt zu ihnen kam nicht mehr zustande. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren noch neun weitere Arbeiter unter Tage, die sich aber nicht in unmittelbarer Nähe aufhielten und nur leicht verletzt wurden. (AP)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
21 Tote bei Grubenunglück in Nordchina
(06.07.2008)
EU-Finanzminister stimmen Einführung des Euros in der Slowakei zu
(03.06.2008)
Slowakisches Parlament ratifiziert EU-Reformvertrag
(10.04.2008)
Grubenunglück mit 14 Toten in Südwestchina
(15.03.2008)
Opferzahl bei Grubenunglück in der Ukraine steigt auf 77
(19.11.2007)
Mindestens 38 Tote bei Explosion in ukrainischem Bergwerk
(18.11.2007)
Slowakischer Frachter in der Ostsee gekentert
(28.10.2007)