Aktuelle Nachrichten – Unterhaltung
13.02.2012
Foto: Sabine Wulf, GFZ Deutsches GeoForschungsZentrum
Zum Valentinstag grüßt das Paläoklima mit einem Herz. Forscher des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ untersuchen Sedimente aus Binnenseen zur Analyse des Klimas der Vergangenheit. Die mikroskopische Aufnahme eines Klinopyroxen-Kristalls wurde im polarisierten Durchlicht (verfälschte Farben) bei 200-facher Vergrößerung fotografiert. Der Kristall fand sich in einer vulkanischen Asche in 6,33 m Tiefe der Sedimentablagerungen des Maarsees Lago Grande di Monticchio (Basilicata, Südtitalien) und stammt von einem Ausbruch des Vesuvs um etwa 9300 Jahre vor heute. Sicher nicht an einem Valentinstag.
Das GFZ ist mit derzeit 1082 Beschäftigten, darunter 375 Wissenschaftlern und 125 Doktoranden, das nationale Forschungszentrum für Geowissenschaften in Deutschland. Mit einem Jahresetat von 91 Millionen Euro bearbeiten die Mitarbeiter alle Disziplinen der Geowissenschaften von der Geodäsie bis zum Geoingenieurwesen und den benachbarten Natur- und Ingenieurwissenschaften zusammen.
Die Forschung am GFZ ist in die Programmstruktur der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren eingebettet. Das GFZ ist an den Forschungsbereichen „Erde und Umwelt“ und „Energie“ beteiligt. Zum Valentinstag gab es einen Gruß von „Herzen“. (idw)
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