Aktuelle Nachrichten – Erneuerbare Energie
02.07.2007
Hamburg – Vier Tage nach dem Brand auf dem Gelände des Atomkraftwerks Krümmel bei Hamburg haben erstmals Gutachter den ausgebrannten Transformator in Augenschein genommen. Experten des Landeskriminalamtes waren am Unglücksort, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck am Montag mitteilte. Ergebnisse wurden zunächst nicht bekannt.
Die Betreiberfirma Vattenfall hatte bisher einen Kurzschluss und entzündete Kühlflüssigkeit als Brandursache genannt. Die Gutachter mussten vier Tage warten, weil nach dem Brand vom Donnerstag das Häuschen um den Transformator noch zu heiß war.
Vattenfall möchte das AKW mit einem Ersatztrafo so schnell wie möglich wieder anfahren. Laut zuständiger Aufsichtsbehörde sollen Gutachter prüfen, ob das möglich ist. Am Wochenende war das ebenfalls nach einer Störung abgeschaltete Atomkraftwerk Brunsbüttel wieder in Betrieb genommen worden. (AP)
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