Aktuelle Nachrichten – Unternehmen
22.08.2009
Hamburg – Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat den Automobilkonzern General Motors wegen der Vertagung der Entscheidung über die Zukunft von Opel kritisiert. „Ich bedauere, dass sich der Aufsichtsrat nicht zu einer Entscheidung durchringen konnte“, sagte der CSU-Politiker am Samstag abendblatt.de, der Online-Ausgabe des „Hamburger Abendblatts“.
„Bund und Länder haben GM alle Informationen zur Verfügung gestellt, die nach ihrer Auffassung für eine Entscheidung benötigt werden. Auch die Bieter haben noch einmal nachgebessert und unterschriftsreife Verträge vorgelegt“, sagte der Minister.
Der GM-Verwaltungsrat hatte sich am Freitag noch nicht auf einen Bieter festgelegt. Die Bundesregierung bevorzugt nach eigenem Bekunden eindeutig den kanadischen Autozulieferer Magna. Daneben ist aber auch noch der belgische Finanzinvestor RHJ im Rennen, der von GM favorisiert wird.
Guttenberg erklärte, es zahle sich nun aus, dass Opel und die anderen europäischen GM-Tochtergesellschaften in eine Treuhandgesellschaft eingebracht worden seien: „Damit haben wir einen stabilen Rahmen, in dem die Gespräche jetzt fortgesetzt werden können.“ (AP)
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